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| Einer der größten Brände der DDR
Am Montag, dem 29.08.1983 kam es in der Stadt Apolda zu einem der größten
Brände in der DDR. Betroffen war davon der VEB Thüringer Obertrikotagen,
WERK I. In diesem Betriebsteil war unter anderem die gesamte Grundproduktion
untergebracht, welche vollständig vernichtet wurde. Der dabei entstandene
Sachschaden wurde mit 55 Millionen Mark (14.060.526,00 Euro) angegeben.
Folgeschäden wurden nicht berücksichtigt.
Das Brandobjekt bestand aus zwei gleichen fensterlosen Hallen mit den
Maßen von je 130 m x 25 m. Verbunden waren sie auf der Längsseite durch einen
Mitteltrakt mit einer Breite von etwa 6 m. Die Höhe der Hallen betrug
ca. 7 m, der Mittelgang ca. 10 m.
Die Hallen bestanden aus einem Stahlskelett, welches mit Aluminium-
und Wärmedämmplatten verkleidet war. Das Dach war ebenfalls mit
Aluminiumplatten eingedeckt. Der Fußboden war mit Parkett ausgelegt.
Innerhalb der Hallen gab es keine Brandwände, sie bestanden nur aus einem
einzigen Brandabschnitt. Lediglich im Mitteltrakt waren an beiden Seiten zu
den Hallen Brandmauern und Brandschutztüren. Die Schließung erfolgte bei
einem Feueralarm von der Brandwarn- und Meldezentale automatisch.
Im Mitteltrakt waren auch zentrale technische Einrichtungen, wie eine
Klimaanlage für die Produktionshallen untergebracht.
In den Produktionshallen befanden sich nur Druckknopfmelder, welche in der
Brandwarn- und Meldezentrale im Eingangsgebäude aufliefen. Eine
automatische Durchschaltung des Alarms zum Operativen Diensthabenden
des Volkspolizeikreisamtes war über einen automatischen Signalgeber gewährleistet.
| Nachfolgend eine Rekonstruktion des Einsatzgeschehens:
| Lage: |
Stadtrandlage, unmittelbar an der B 87 gelegen |
| Wetterlage: |
Sonnig, 19 Grad, leichter Wind aus Nordost |
05.34 Uhr
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Über Telefon geht bei dem Operativen Diensthabenden des
Volkspolizeikreisamtes Apolda die Meldung des Pförtners ein,
dass vor einer Werkhalle im Betriebsgelände etwas brennt. Genaueres
ist zur Zeit nicht bekannt, die eigene betriebliche Freiwillige Feuerwehr
ist im Einsatz. Weitere Kräfte und Mittel werden nicht benötigt. |
05.35 Uhr
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Der A - Dienst der Abteilung Feuerwehr wird über Funkmeldeempfänger alarmiert. |
05.36 Uhr
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Weiterer Anruf des Pförtners, es werden noch
zusätzliche Kräfte und Mittel benötigt. Konkrete Angaben zur Frage
zum Brand können immer noch nicht gegeben werden. |
05.37 Uhr
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Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Apolda und der
betrieblichen Freiwilligen Feuerwehr des VEB Feuerlöschgerätewerkes
Apolda im diensthabenden System der Stadt über Sirenen, da es
sich um ein Schwerpunktobjekt mit hoher Feuergefährdung handelt und
die Lage völlig unklar ist. |
05.44 Uhr
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Die Freiwillige Feuerwehr Apolda rückt mit
TLF 16 (Tanklöschfahrzeug), LF 16 (Löschgruppenfahrzeug)
und DL 30 (Drehleiter) aus. Das LF 8 (Löschfahrzeug)
folgt wenige Minuten später mit nachrückenden Kameraden. |
05.45 Uhr
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Die betriebliche Freiwillige Feuerwehr im diensthabenden
System der Stadt (VEB FLGA) rückt mit TLF 16 (Tanklöschfahrzeug)
und LF 16 (Löschgruppenfahrzeug) aus. |
05.43 bis 05.48 Uhr
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Weitere Notrufe und Nachfragen aus dem gesamten
Stadtgebiet und umliegenden Gemeinden laufen wegen der inzwischen
extrem starken Flammen- und Rauchentwicklung ein. Die Flammen schlagen
über 20 Meter hoch und die schwarze Rauchwolke erreicht in der Folge
eine Länge von über 30 km! |
05.48 Uhr
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Es erfolgt die Mitteilung des technischen Direktors
des Betriebes über Telefon, dass die gesamte Werkhalle der Grundproduktion
mit den Maßen 130 m x 25 m in voller Ausdehnung brennt. Ein Übergreifen
auf die angrenzende Halle, in welcher sich die Konfektion und das
Lager befinden, ist auf einer Länge von 130 m über das Dach und den
Mitteltrakt zu befürchten. Weitere Kräfte und Mittel werden dringend
benötigt. Die alarmierten Feuerwehren sind noch nicht an der Brandstelle
eingetroffen. |
05.49 Uhr
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Die Freiwillige Feuerwehr Apolda trifft an der
Brandstelle ein. Es erfolgt die Alarmierung der Berufsfeuerwehr Weimar
(Anfahrt 16 km) und der Freiwilligen Feuerwehr Naumburg (32 km).
Außerdem werden alle Angehörigen der Abteilung Feuerwehr alarmiert.
Für die Schutz- und Kriminalpolizei wird durch den Leiter des
Volkspolizeikreisamt Einsatzalarm ausgelöst. |
05.50 Uhr
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Die betriebliche Freiwillige Feuerwehr des
VEB Feuerlöschgerätewerk trifft an der Brandstelle ein.
Der Leiter des Volkspolizeikreisamtes und der Leiter der Abteilung
Feuerwehr übernehmen die Einsatzleitung am Brandort.
Die nachfolgend eintreffenden Instrukteure der Abteilung Feuerwehr
werden als Abschnitt-Leiter eingesetzt.
Aufgrund der komplizierten Lage, der Brand greift bereits auf
die benachbarte Halle über, wird die Alarmierung von weiteren
örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet
angeordnet und durchgeführt. Weiterhin werden alle verfügbaren
Druckluftflaschen einschließlich Reserven angefordert, da auch
teilweise im Freien der Brand nur mit umluftunabhängigen Geräten
bekämpft werden kann. |
05.54 Uhr
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Das LF 8 (Löschgruppenfahrzeug) der
Freiwilligen Feuerwehr Apolda trifft an der Einsatzstelle an. |
06.15 Uhr
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Die Berufsfeuerwehr Weimar ist an er Einsatzstelle
mit TLF 16 (Tanklöschfahrzeug), LF 16 (Löschgruppenfahrzeug)
und DL 30 (Drehleiter) eingetroffen und wird sofort in die
Brandbekämpfung integriert. Der Brand konnte bisher nicht unter
Kontrolle gebracht werden. Der Einsatzleiter fordert über
den Operativen Diensthabenden weitere Feuerwehren an. Da ein
Totalverlust der vom Brand betroffenen Halle nicht mehr zu
verhindern ist, wird eine massive Riegelstellung aufgebaut,
um die zweite gleich große Halle zu halten. |
06.16 Uhr
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Die Berufsfeuerwehr Erfurt wird angefordert
(Anfahrt 35 km). Über die Operativen Diensthabenden der
Bezirksverwaltung der Deutschen Volkspolizei in Erfurt und
Gera wird die Alarmierung der Berufsfeuerwehr Jena veranlasst
(Anfahrt 16 km). |
06.20 Uhr
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Die Berufsfeuerwehr Erfurt rückt mit
VF (Vorausfahrzeug), TLF 32 (Tanklöschfahrzeug,
LF 16 (Löschgruppenfahrzeug) und DL 30 (Drehleiter) aus. |
06.30 Uhr
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Weitere betriebliche Freiwillige Feuerwehren der Stadt
Apolda werden alarmiert. |
| 06.36 Uhr |
Die Berufsfeuerwehr Jena rückt mit LF 16 (Löschgruppenfahrzeug) aus. |
06.40 bis 6.50 Uhr
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Es treffen weitere nachalarmierte Feuerwehren aus dem
Stadt- und Kreisgebiet ein. Die Brandstelle ist in 4 Abschnitte aufgeteilt.
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06.50 Uhr
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Der Brand ist unter Kontrolle, ein weiteres Übergreifen
auf die angrenzende Halle ist infolge der Riegelstellung
nicht mehr möglich. |
07.05 Uhr
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Berufsfeuerwehr Erfurt und Berufsfeuerwehr Jena treffen ein.
Während die Kräfte der Berufsfeuerwehr Jena unmittelbar in die
Brandbekämpfung einbezogen werden, verbleiben die Kräfte und Mittel
der Berufsfeuerwehr Erfurt in Bereitschaftsstellung. |
07.20 Uhr
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Einsatzleiter meldet "Feuer aus". Es beginnen die
Nachlöscharbeiten, welche sich infolge der eingestürzten
Dachkonstruktion als überaus kompliziert erweisen und sich über
längere Zeit hinziehen. |
08.10 Uhr
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Die Berufsfeuerwehren Erfurt, Weimar und Jena
rücken zu ihren Standorten ab. Bis gegen 10.00 Uhr werden die
restlichen überörtlichen Kräfte und die betrieblichen
Freiwilligen Feuerwehren aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst
und kehren zu ihren Standorten zurück.
Die Freiwillige Feuerwehr Apolda übernimmt mit der
betrieblichen Freiwilligen Feuerwehr des VEB Thüringer Obertrikotagen
Apolda die Brandwache bis zum 30.08.1983, 07.00 Uhr.
Es sind ständig wiederaufflammende Glutnester zu löschen. |
Nachbemerkungen:
Zu diesem Einsatz kamen insgesamt 12 Feuerwehren (3 Berufsfeuerwehren,
5 örtliche Freiwillige Feuerwehren und 4 betriebliche Freiwillige Feuerwehren)
mit insgesamt ca. 120 Kräften und 22 Lösch- und Sonderfahrzeugen.
Die Polizei war mit 5 Fahrzeugen und ca. 30 Angehörigen zur Absicherung
und Verkehrsregelung anwesend. Die Löschwasserversorgung war zu jeder Zeit
über Hydranten sowie ein großes Löschwasserbecken im Werksgelände gesichert.
Erhebliche Probleme traten jedoch bei der Alarmierung ein, die Ursachen
konnten nie restlos geklärt werden. So brach der Brand bereits gegen
5.23 Uhr aus, da um diese Zeit durch Werktätige in dem Mitteltrakt ein
Druckknopfmelder betätigt wurde. Ein Nachweis durch Ausdruck der
Schleifenfeuermeldeanlage belegt dies eindeutig. Ungeklärt ist der Fehler
in der automatischen Alarmübermittlung. Die ausgelöste Feuermeldeanlage
hätte den Brand über den automatischen Signalgeber sofort an den
Operativen Diensthabenden des Volkspolizeikreisamtes weiterleiten müssen,
was jedoch nicht erfolgt sein soll.
Aufgrund einer mangelhaften technischen Ausrüstung (Fehlen einer
zentralen Dokumentationsanlage) konnten keine Beweise für die
Funktionstüchtigkeit gesichert werden.
Wöchentliche Funktionsüberprüfungen vor dem Brand und unmittelbar
danach infolge der Ermittlungen und Untersuchungen ergaben jedesmal
eine einwandfreie Funktion.
Die Brandentstehung wurde wie folgt rekonstruiert:
Vor Beginn der Frühschicht hatten die ersten Werktätigen den Anlauf
der Produktion vorbereitet. Nach deren Aussagen kam es beim Einschalten
der Lichtbänder in einer Abzweigdose der elektrischen Anlage zu einem
Kurzschluss mit Lichtbogen, welcher die Ablagerungen von Flusen (Garnabrieb)
auf den Kabelpritschen sofort in Brand setzte. Diese brennenden Flusen
breiteten sich sehr schnell aus und fielen auf die darunter stehenden
Strickautomaten sowie Materialwagen und setzten diese ebenfalls in Brand.
Durch die verwendeten Garne (Wolle und synthetisches Material) kam es
innerhalb von 25 Minuten zum Vollbrand dieser Halle. Bei dem eingangs
gemeldeten Brand vor einer Werkhalle handelte es sich um einen Materialwagen
mit vollen Konen (Garnrollen), welcher brennend von Werktätigen aus der
Produktionshalle vor das Tor geschoben wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte
der Pförtner selbst noch keine Kenntnis von dem Brand in der Werkhalle.
Ein Zeitungsartikel über diesen Brand aus dem "Volk"
"Brandursache ermittelt, jetzt alle Kraft für den Plan
Beschluß des Ministerrats auf Parteiaktivtagung erläutert.
Ein Kurzschluß in der
elektrischen Leitung mit einer Stichflamme, die sich begünstigt durch
die Ablagerungen von Fasern auf den Kabelpritschen, rasch ausbreitete,
war die ermittelte Ursache des Brandes im Werk Grundproduktion des VEB TOA
auf dem Weimarer Berg. Dank der hohen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter
der Brandschutzorgane und der Sicherheitskräfte konnte das Feuer rechtzeitig
bekämpft und dadurch noch größerer volkswirtschaftlicher Schaden verhindert
werden. Dieser Dank wurde auf der Parteiaktivtagung der
Betriebsparteiorganisation des VEB TOA am Donnerstag mehrmals ausgesprochen.
Betriebsdirektor Genosse Herbert Kramer erläuterte in Anwesenheit des
1. Sekretärs der SED-Kreisleitung, Genossen Helmut Kutzner, und des
Abteilungsleiters der SED-Bezirksleitung, Genossen Rolf Wehrhold,
die künftigen Aufgaben des Betriebes bei der raschen Überwindung der
Schäden und die Maßnahmen, die der Ministerrat zum Wiederaufbau des
Betriebes beschloß. Doch zuvor würdigte er die hohe Bereitschaft seiner
Werktätigen, die Ausfälle so gering wie nur möglich zu halten.
Die Stricker sind zu einem Teil im eigenen Betrieb und zum anderen in
weiteren OT-Betrieben Apoldas zur rollenden Schicht übergegangen,
um genügend Grundproduktion für die Konfektion bereitzustellen.
Er dankte auch den anderen Betrieben, die sofort sozialistische Hilfe
zusagten und leisteten. Ebenso erklärten viele Konfektionäre sich sofort
bereit, in zwei Schichten zu arbeiten, um den Plan 1983 weitestgehend zu
erfüllen und einen guten Planstart für 1984 zu sichern. Eine großzügige
Unterstützung erfährt der VEB TOA gleichfalls durch andere Betriebe des Kombinates.
Die Parteileitung des Betriebes legte der Aktivtagung einen Beschluß der
politisch-ideologischen und massenpolitischen Arbeit vor, der nicht nur die
Parteimitglieder, sondern die ganze Belegschaft aufruft, den Produktionsausfall
so gering wie nur möglich zu halten, um den 83er Plan maximal abzusichern,
damit auch der Plananlauf 1984 wieder voll vonstatten geht. In den
APO-Versammlungen sollen in Vorbereitung der Parteiwahlen dazu einige konkrete
Beschlüsse erarbeitet werden.
In der Diskussion erklärten Parteiaktivisten im Auftrage ihrer Kollektive
ihre hohe Bereitschaft, täglich das Bestmögliche zu bringen, die Maschinen
in der Grundproduktion rund um die Uhr sowie die in der Konfektion zweischichtig
auszulasten. Genossin Winfriede Wedding aus der Konfektion im Werk III
und Genosse Günter Bartsch aus der Grundproduktion dankten der Partei und
Regierung für die schnelle Hilfe. In der kapitalistischen Welt, z. B. in der
BRD wären sie heute arbeitslos. Aber in unserem Staat wird nicht nur über
die Menschlichkeit geredet, sondern gehandelt. Für über 300 Werktätige stand
innerhalb von nur 48 Stunden ein Arbeitsplatz zur Verfügung.
Als Gegenleistung verpflichten sich die Werktätigen alles zu tun, um unseren
Staat mit ihrer Tat weiter zu stärken und damit gleichzeitig den Frieden
sicherer zu machen.
Genosse Helmut Kutzner sprach ebenfalls im Auftrag der Bezirksleitung
und der Kreisleitung unserer Partei den Dank an die Werktätigen aus,
die mit hoher Einsatzbereitschaft das Feuer bekämpften und die nunmehr
die entstehende Produktionslücke wieder schließen helfen. Den staatlichen
und gesellschaftlichen Leitungen empfahl er mit jedem Werktätigen das
Gespräch zu führen, daß alle Reserven zur Erfüllung der Planaufgaben
wirksam genutzt werden. Hohe persönliche Leistungen an jedem Arbeitsplatz
sind gefragt. Alle künftigen Schritte sollten mit den Werktätigen besprochen
werden.
Wir berichten noch weiter über den Inhalt dieser Aktivtagung.
Franz Zaschke"
Berichterstattung aus dem "Neues Deutschland" vom 30.08.1983:
"Brand in Apolda
Erheblicher Sachschaden im VEB Thüringer Obertrikotagen
ERFURT (ADN). In einer Produktionshalle des VEB Thüringer Obertrikotagen Apolda
kam es am Montagmorgen aus noch nicht geklärter Ursache zu einem Brand,
der sich schnell ausbreitete. Durch unverzüglichen und konzentrierten Einsatz
von 12 Feuerwehren konnte das Feuer innerhalb von 45 Minuten unter Kontrolle
gebracht und ein Übergreifen auf weitere Objekte verhindert werden.
Personen wurden nicht verletzt. Es entstand erheblicher Schaden am Gebäude,
an Produktionsanlagen und Material." |
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