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Geplatzter Tankschlauch sorgt für Heizöl-Havarie
Einsatzkräfte und Behörden gaben schon Entwarnung
ECKOLSTÄDT.
Beim Betanken eines Heizöllagers in Eckolstädt ist am Mittwoch Abend eine
größere Menge an Heizöl ausgelaufen. Während die Feuerwehr Apolda von rund
100 Litern spricht, geht die Untere Wasserbehörde des Landratsamtes von 150
bis 200 Litern aus.
Am Tankfahrzeug sei aufgrund von Materialermüdung ein Vorsorgungsschlauch
geplatzt, so gestern Pressesprecherin Ulrike Boller. Über einen Einlaufschacht
gelangte das Heizöl in die Regenwasserleitung des Neubaugebietes. Große Mengen
davon hatte die Eckolstädter Feuerwehr bereits auf der Straße mit Ölbindemittel
abgebunden, bevor auch die Apoldaer Kameraden mit zwei Fahrzeugen zum Einsatz
kamen. "Wir haben die Kanalisation bis zum Klärwerk kontrolliert, konnten aber
keine Verunreinigungen feststellen" sagte Wehrleiter Ingo Knobbe.
Nachdem gleich nach der Havarie zwei Sperren in den weiteren Lauf des Wassers
eingebaut wurden, gab auch Jens Baumbach, Geschäftsführer der Apoldaer Wasser
GmbH, gestern Entwarnung: "Wir haben heute zweimal kontrolliert. Wenn Öl in der
Kanalisation sein sollte, dann nur in äußerst geringen Mengen."
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 31.10.1997)
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