Ausgelaufenes Heizöl
29.10.1997



 

HEIZÖL: Große Mengen des Ölīs konnten sofort gebunden werden. Auch die Kanalisation wurde auf Verunreinigung überprüft.

 


 
Geplatzter Tankschlauch sorgt für Heizöl-Havarie
Einsatzkräfte und Behörden gaben schon Entwarnung


ECKOLSTÄDT.
Beim Betanken eines Heizöllagers in Eckolstädt ist am Mittwoch Abend eine größere Menge an Heizöl ausgelaufen. Während die Feuerwehr Apolda von rund 100 Litern spricht, geht die Untere Wasserbehörde des Landratsamtes von 150 bis 200 Litern aus.
Am Tankfahrzeug sei aufgrund von Materialermüdung ein Vorsorgungsschlauch geplatzt, so gestern Pressesprecherin Ulrike Boller. Über einen Einlaufschacht gelangte das Heizöl in die Regenwasserleitung des Neubaugebietes. Große Mengen davon hatte die Eckolstädter Feuerwehr bereits auf der Straße mit Ölbindemittel abgebunden, bevor auch die Apoldaer Kameraden mit zwei Fahrzeugen zum Einsatz kamen. "Wir haben die Kanalisation bis zum Klärwerk kontrolliert, konnten aber keine Verunreinigungen feststellen" sagte Wehrleiter Ingo Knobbe.
Nachdem gleich nach der Havarie zwei Sperren in den weiteren Lauf des Wassers eingebaut wurden, gab auch Jens Baumbach, Geschäftsführer der Apoldaer Wasser GmbH, gestern Entwarnung: "Wir haben heute zweimal kontrolliert. Wenn Öl in der Kanalisation sein sollte, dann nur in äußerst geringen Mengen."
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 31.10.1997)

 


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