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Fahrer und Auto Opfer der Flammen:
Frontal gegen Baum bei Oßmannstedt
Unfallursache und die Identität des Toten geben der Polizei noch Rätsel auf
OSSMANNSTEDT
Ein BMW-Fahrer ist gestern nachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall bei
Oßmannstedt getötet worden, sein Fahrzeug brannte völlig aus. Die Identität
des Opfers, von dem eine völlig verkohlte Leiche blieb, ist unklar. Sie soll
heute durch die Gerichtsmedizin in Jena eindeutig geklärt werden - die
Polizei versuchte gestern bis in die späten Abendstunden, die Möglichkeiten
einzugrenzen. "Mit mehrfachen Prüfungshandlungen", hieß es dazu aus der
Einsatzzentrale. Der verunglückte BMW war auf eine Baufirma in Weimar
zugelassen. Auch zur Unfallursache konnte die Polizei noch keine näheren
Angaben machen. Das Fahrzeug wird noch durch Experten der
Verkehrspolizeiinspektion Hermsdorf untersucht.
Der BMW-Fahrer war kurz nach 14 Uhr von Liebstedt in Richtung Oßmannstedt
unterwegs, als er vor einer scharfen Linkskurve frontal gegen einen Baum am
rechten Fahrbahnrand prallte. Das Auto ging sofort in Flammen auf, die
Freiwillige Feuerwehr aus Oßmannstedt rückte mit zehn Kameraden, die aus
Apolda mit sechs Kameraden und einem Tanklöschfahrzeug aus. Zwar gelang
es, den Brand nach etwa zehn Minuten zu löschen - für den Insassen und sein
Fahrzeug kamen aber alle Rettungsversuche zu spät. Die Hitzeentwicklung
war so groß, daß der gesamte Motorblock sowie die Leichtmetallteile schmolzen.
Die Umstände des Unfalles stellen die Polizei vor ein Rätsel: Als der BMW
gegen den Baum fuhr, befand sich kein weiteres Fahrzeug in unmittelbarer Nähe.
Auf der Fahrbahn fanden sich weder Brems- noch Schleuderspuren. Die
Landesstraße zwischen Liebstedt und Oßmannstedt mußte wegen des Unfalls für
rund zwei Sutnden voll für den Verkehr gesperrt werden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 05.01.1998)
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