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Säurefässer hielten dem Unfall stand
Gefahrguttransport rutschte in den Graben
LANDKREIS.
Große Aufregung herrschte gestern vormittag in Umpferstedt: Kurz vor der
Kreuzung der B 7 und B 87 war ein Lkw Mercedes aus dem Wartburgkreis auf
regennasser Fahrbahn in den rechten Straßengraben gerutscht. Geladen hatte
er eine höchst brisante Fracht: Sechs Fässer Wasserstoffperoxid, Schwefelsäure
und andere anorganische Basen.
Der 43jährige Lkw-Fahrer war kurz nach 10 Uhr aus Richtung Mellingen gekommen.
Als er den Rückstau an der Ampelkrezung bemerkte, bremste er und geriet ins
Rutschen. Einer Mitteilung der Kreisverwaltung zufolge sollen die Bremsen des
Fahrzeuges defekt gewesen sein. Der Fahrer hatte jedoch Glück im Unglück:
Weder wurde er bei dem Unfall verletzt, noch lief eine der gefährlichen
Flüssigkeiten aus. Wasserstoffperoxid wird unter anderem als Bleichmittel
benutzt, Schwefelsäure beispielswiese als Flüssigkeit in Batterien oder Akkus.
Laut Aussage des Umweltamtes habe jedoch zu keiner Zeit irgendeine Gefahr für
die Bevölkerung bestanden.
Alarmiert wurden die Feuerwehren von Umpferstedt und Apolda. Auch Mitarbeiter
des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz waren vor Ort und gaben Entwarnung.
Die gesicherten Fässer wurden auf ein zweites Fahrzeug umgeladen. Während
der Bergungsarbeiten mußte die B 87 kurzfristig gesperrt werden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 30.04.1998) |
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