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Abendlicher Gewitterregen ohne Hochwasser-Folgen
Ursachen für Ölspuren in Auenstraße sind noch unklar
APOLDA.
Knöchelhohe Sturzbäche auf einigen Straßen mochten Erinnerung an das letzte
Hochwasser wecken. Gestern konnte die Rettungsleitstelle des Weimarer Landes
jedoch Entwarnung geben: Das Unwetter am Sonntagabend verursachte im Kreis
keine gravierenden Schäden. "Vorwiegend Sachen, die sich mehr oder weniger
schnell beheben lassen", bestätigte auch Steffen Schirmer. Leiter des Brand-
und Katastrophenschutzamtes.
Insgesamt 21 wetterbedingte Notrufe nahm die Rettungsleitstelle entgegen -
den ersten um 17.53 Uhr, den letzten 21.43 Uhr. Vornehmlich waren es
Wassereinbrüche in Kellern sowie Schlamm auf den Straßen, die die Wehren
zum Einsatz reifen.
Unklar war bis gestern allerdings noch, in welchem Maße das Erdreich in der
Auenstraße durch Öl belastet wurde, das bei dem Regen aus einem Kanal trat.
"Zwar sieht es nicht so schlimm aus, mit einer endgültigen Klärung ist aber
erst Ende der Woche zu rechnen", sagte Detlef Rittermann von der unteren
Wasserbehörde. So lange dauerte es, bis die in der Auenstraße genommenen
Wasseproben vom Umweltamt Erfurt analysiert seien. "Daß es sich bei der
Verunreinigung aber um Altöl handelt, ist unwahrscheinlich", so Rittermann.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 02.06.1999)
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