Fällen und Setzen des Weihnachtsbaumes
19.11.2001



 

GEWALTIG: Als wahrlich Straßenfüllend erwies sich der Weihnachtsbaum, der seit gestern Mittag den Apoldaer Marktplatz schmückt. Bei der Fahrt durch die Stadt war Präzisionsarbeit gefordert.

 


 
Dicke Tanne sorgte für viel Aufsehen
Feuerwehr war bis Mittag unterwegs


APOLDA. Bernd Götze ist der Spender des Weihnachtsbaumes, der seit gestern den Apoldaer Marktplatz schmückt. Der 58-jährige aus der Heynestraße erhielt das Bäumchen von einem Nachbarn geschenkt, als es sieben Jahre alt war.
Im stattlichen Alter von 45 Jahren wurde die Blautanne gestern von der Freiwilligen Feuerwehr Apolda gefällt. Günter Leitert hatte die Säge in der Hand, Stadtbrandinspektor Ingo Knobe ließ es sich nicht nehmen, die Tanne am Haken des 30-Tonnen-Kranīs der Firma Junkuhn zu befestigen. Behutsam wurde der immerhin 3,7 Tonnen schwere Baum auf einen Transporter der Firma Knauer verladen. Der Transport der rund 14 Meter langen Tanne gestaltete sich äußerst schwierig. Ingo Knobbe: "Das ist mit Sicherheit der breiteste Baum, den wir jemals auf den Markt gestellt haben." Nicht nur die Zuschauer standen entsprechend dicht an der langen Strecke von Apolda-Nord bis auf den Markt. Es war auch eine Millimeter-Arbeit des Fahrers notwendig.
In der Straße des Friedens dann ging nichts mehr. Ein im Parkverbot stehendes Auto ließ den Transport nicht durch. Es dauerte dann auch eine Weile, bis der Fahrer ausfindig gemacht werden konnte - er erhielt freilich ein Knöllchen. Das Aufstellen des Baumes auf dem Marktplatz war für die Feuerwehrleute schon eine gewohnte Übung.
Der zweite Baum-Einsatz führte die Feuerwehrleute dann von Oberroßla bis auf den Puschkinplatz in der Fußgängerzone. Die zwei Bäume will die Stadt spätestens bis zum Lichterfest der Aktionsgemeinschaft Apolda City fertig geschmückt haben.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 20.11.2001)

 


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