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Couragierte Passanten retteten Schwerverletzten
Schreckensfahrt eines Opel endete auf dem Feld
APOLDA.
Der beherzte Einsatz dreier pflichtbewusster Bürger rettete gestern
Vormittag einem Opel-Fahrer auf der B 87 womöglich das Leben. Nach
einem verheerenden Unfall bargen die Helfer den Mann schwer verletzt
aus dem völlig zerstörten Autowrack, das zudem drohte, Feuer zu fangen.
Kurz vor 9 Uhr kam der Fahrer aus dem Elbe-Elster-Kreis zwischen Oberroßla
und Rödigsdorf aus ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Der
Wagen rammt zunächst einen Begrenzungspfeiler, steuerte weiter in Richtung
Straßengraben. Dort prallte er gegen eine kleine Brücke, riss dabei mehrere
Betonstücke aus dem Durchlass. Doch die Schreckensfahrt war damit nicht zu
Ende. Das Fahrzeug stieß in der Folge gegen einen Baum, überschlug sich
und rutschte auf dem Dach noch etwa 35 Meter weiter übers Feld, bis es
endlich stand.
Drei Passanten, die den Unfall bemerkten, hielten zum Glück an, zogen den
Verletzten aus dem Wagen, holten Feuerlöscher, um die Rauchentwicklung an
dem Pkw zu stoppen und regelten sogar bis zum Eintreffen der Rettungskräfte
den Verkehr auf der Bundesstraße. Der Fahrer musste mit Wirbelverletzungen
ins Apoldaer Krankenhaus gebracht werden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 08.07.2002)
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