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Ilm- und Saale-Hochwasser verursacht erste Schäden
Bad Berkaer und Helfer stapelten gestern bereits Sandsäcke
LANDKREIS.
In Bad Berka wurde es gestern kritisch: Nachdem der Ilm-Pegel zwischen
16 und 17 Uhr aus unerfindlichen Gründen plötzlich einen halben Meter
anstieg, blieben nur noch die Sandsäcke. Rund hundert Männer der Feuerwehren
aus Bad Berka, Schoppendorf, Tiefengruben, Tannroda, Blankenhain
und Hopfgarten errichteten an der Ilmstraße eine etwa brusthohe Barriere.
Das Hochwasser hatte den Bad Berkaern, aber auch den Kameraden der
Apoldaer Feuerwehr schon zuvor eine lange Nacht beschert. Gemeinsam mit
Kollegen aus Blankenhain und Kranichfeld waren sie mit dem Katastrophenschutz-Zug
des Landkreises im Sömmerdaer Stadtteil Leubingen im Einsatz.
Dort füllten und verbauten sie 8.000 Sandsäcke und hielten bis gestern
Morgen Deichwache.
"Für uns ist nur Zottelstedt gefährdetes Gebiet", sagte Apldas Baudezernent
Paul Richter. An der Stelle, an der der Pfiffelbach in die Ilm
fließt, sei zwar um das kleine Wehr herum alles überflutet. Gefahr gehe
jedoch noch nicht davon aus. ...
(Artikel von Michael Hock "Thüringer Allgemeine" vom 04.01.2003)
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