Katastrophenschutzeinsatz in Sömmerda Ortsteil Leubingen
02.01.2003



 
Ilm- und Saale-Hochwasser verursacht erste Schäden
Bad Berkaer und Helfer stapelten gestern bereits Sandsäcke


LANDKREIS.
In Bad Berka wurde es gestern kritisch: Nachdem der Ilm-Pegel zwischen 16 und 17 Uhr aus unerfindlichen Gründen plötzlich einen halben Meter anstieg, blieben nur noch die Sandsäcke. Rund hundert Männer der Feuerwehren aus Bad Berka, Schoppendorf, Tiefengruben, Tannroda, Blankenhain und Hopfgarten errichteten an der Ilmstraße eine etwa brusthohe Barriere. Das Hochwasser hatte den Bad Berkaern, aber auch den Kameraden der Apoldaer Feuerwehr schon zuvor eine lange Nacht beschert. Gemeinsam mit Kollegen aus Blankenhain und Kranichfeld waren sie mit dem Katastrophenschutz-Zug des Landkreises im Sömmerdaer Stadtteil Leubingen im Einsatz. Dort füllten und verbauten sie 8.000 Sandsäcke und hielten bis gestern Morgen Deichwache.
"Für uns ist nur Zottelstedt gefährdetes Gebiet", sagte Apldas Baudezernent Paul Richter. An der Stelle, an der der Pfiffelbach in die Ilm fließt, sei zwar um das kleine Wehr herum alles überflutet. Gefahr gehe jedoch noch nicht davon aus. ...
(Artikel von Michael Hock "Thüringer Allgemeine" vom 04.01.2003)

 




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