Schwanenfang
21.06.2003



 

HIER ENTLANG: Mit dem Regulieren des Schwanenverkehrs in Apoldas Osten hatte die Feuerwehr am Wochenende buchstäblich alle Hände voll zu tun. Die Schwäne und ihr Nachwuchs gelangten sicher bis zum Kalkteich.

 


 
Feuerwehrleute retteten eine Schwanenfamilie


APOLDA.
Zu einem seltenen Einsatz mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Apolda am Samstagmorgen ausrücken. Die Rettungsleitstelle beorderte sie zum Apoldaer Trockenwerk. Dort, so hieß es, irre eine ganze Schwanenfamilie ziellos umher. Weil sich Familie Schwan dabei auch nicht von der Straßenverkehrsordnung beeindrucken ließ, gefährdete sie sich und andere . Die Schwäne, die durch die Feuerwehrleute ihren vierköpfigen Nachwuchs bedroht sahen, zeigten sich äußerst wehrhaft - gingen "auf Mann". Und sie waren durch nichts zu bewegen, durch das Rapsfeld in Richtung Kalkteich zu marschieren. Schließlich kamen die Feuerwehrmänner auf die richtige Idee: Eine Gruppe trampelte eine Schneise durchs Feld, eine andere trieb behutsam die Schwäne durch dieselbe. Die hatten zwar noch erhebliche Probleme am Schilfgürtel hinter dem Steilufer - kam aber dennoch gut am Wasser an. Feuerwehr und die den Verkehr regulierende Polizei konnten wieder abrücken.
(Artikel der Thüringer Allgemeine vom 23.06.2003)

 


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