Kinderzimmerbrand in der Erfurter Straße
27.01.2003



 

VOR ORT: Mit neun Kameraden rückte die Feuerwehr Apolda am Abend zu Löscharbeiten in der Erfurter Straße aus.

 


 
Überheiztes Bett begann zu schmoren
Kübelspritze reichte zum Glück bei Löscharbeiten aus


APOLDA.
Glück im Unglück hatte eine Familie aus Apolda am Montagabend. Die Feuerwehr musste nach 19 Uhr in die Erfurter Straße ausrücken, um dort in einer Wohnung einer Rauchentwicklung Herr zu werden. Eine Heizdecke hatte auf einem Bett zu schmoren begonnen. Zum Glück wurde dadurch aber niemand verletzt.
Die fünf Kinder der Familie hatten am späten Nachmittag in der Wohnung gespielt, dabei offenbar die Heizdecke angeschaltet und sich nicht weiter darum gekümmert. Das Elektrogerät überhitzte vermutich das Bett, so dass dieses zu schmoren begann. Zum Glück schaltete sich der Strom dank intakter Sicherungen ab. Die Mutter der Kinder bemerkte wenig später den Rauch und alarmierte die Rettungsleitstelle. Der Freiwilligen Feuerwehr Apolda, aus deren Reihen neun Kameraden mit zwei Fahrzeugen ausrückten, reichte eine Kübelspritze, um den schmorenden Brandherd zu bekämpfen. Der Sachschaden hielt sich mit von der Polizei geschätzten 200 Euro in Grenzen.
Ob der Vorfall durch fahrlässiges Handeln oder einen technischen Defekt verursacht wurde, prüfen derzeit Polizeibeamte des Jenaer Fachdezernates.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 29.01.2003)

 



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