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Überheiztes Bett begann zu schmoren
Kübelspritze reichte zum Glück bei Löscharbeiten aus
APOLDA.
Glück im Unglück hatte eine Familie aus Apolda am Montagabend. Die
Feuerwehr musste nach 19 Uhr in die Erfurter Straße ausrücken, um
dort in einer Wohnung einer Rauchentwicklung Herr zu werden. Eine
Heizdecke hatte auf einem Bett zu schmoren begonnen. Zum Glück
wurde dadurch aber niemand verletzt.
Die fünf Kinder der Familie hatten am späten Nachmittag in der
Wohnung gespielt, dabei offenbar die Heizdecke angeschaltet und
sich nicht weiter darum gekümmert. Das Elektrogerät überhitzte
vermutich das Bett, so dass dieses zu schmoren begann. Zum Glück
schaltete sich der Strom dank intakter Sicherungen ab. Die Mutter
der Kinder bemerkte wenig später den Rauch und alarmierte die
Rettungsleitstelle. Der Freiwilligen Feuerwehr Apolda, aus deren
Reihen neun Kameraden mit zwei Fahrzeugen ausrückten, reichte eine
Kübelspritze, um den schmorenden Brandherd zu bekämpfen. Der Sachschaden
hielt sich mit von der Polizei geschätzten 200 Euro in Grenzen.
Ob der Vorfall durch fahrlässiges Handeln oder einen technischen
Defekt verursacht wurde, prüfen derzeit Polizeibeamte des Jenaer
Fachdezernates.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 29.01.2003)
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