Wohnungsbrand in der Weimarischen Straße
31.12.2003


RETTER: Mit fünf Fahr-
zeugen war die Feuerwehr vor Ort.



 
Weihnachtsbaum in Flammen
Wohnungsbrand in Apolda ging noch einmal glimpflich ab


APOLDA.
Ein Ende mit Schrecken nahm der Silvesterabend für eine Apoldaer Familie in der Weimarischen Straße. Ein Wohnungsbrand richtete großen Sachschaden an.
Die Oma hatte auf das Enkelkind aufgepasst, während die Eltern Feiern gingen. Gegen 20 Uhr zündete sie eine Wunderkerze an, aber offenbar zu dicht am Weihnachtsbaum, der darauf hin sofort Feuer fing. Ein Familienangehöriger, der im selben Haus wohnt, alarmierte um 20.07 Uhr die Feuerwehr und half, sowohl die Oma als auch den Enkel zu retten. Beide fanden Unterschlupf in der Wohnung eines Nachbarn.
Lediglich fünf Minuten brauchten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Apolda bis zum Einsatzort. Mit der Drehleiter und den Tankern waren fünf Fahrzeuge im Einsatz. Dennoch: trotz sofortiger Hilfe brannte das Wohnzimmer teilweise aus, da auch die Couch noch Feuer fing. Polizei und Feuerwehr schätzen den entstandenen Sachschaden auf 5.000 bis 8.000 Euro. Glück im Unglück. Alle Beteiligten rutschten weingstens unverletzt ins neue Jahr.
Für die Kameraden der Feuerwehr blieb es der einzige nächtliche Einsatz. Doch sie waren auch gestern schon wieder unterwegs. Sie retteten einen Schwan, der sich in die Ritterstraße verirrt hatte. Nachdem sie ihn zum Kantplatz getrieben hatten, konnten sie ihn fangen, einwickeln und wieder auf dem Friedensteich aussetzen.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 02.01.2004)

 


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