Amtshilfe Berufsfeuerwehr Weimar
Brand der Anna-Amalia-Bibliothek

02.09.2004











 
Kunstschätze gerettet


Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung ist der Löschzug der BF Weimar an der Bibliothek am Platz der Demokratie. Aus einem Dachgaubenfenster in der Mansarde des historischen Grünen Schlosses schlagen die Flammen. Selbst vom Erdboden sieht der Wachtabteilungsführer, dass die Dachhaut rechts und links des Gaubenfensters in etwa 15m Höhe bereits durchgebrannt ist.
Sechs Drehleitern werden alarmiert
Nach dem Alarmstichwort "Brandmeldeanlage Anna-Amalia-Bibliothek" war die Berufsfeuerwehr kurz vorher ausgerückt. Die Anlage ist bei der BF aufgeschaltet. Mit der vollen diensthabenden Schicht - Stärke 1:6 - rückte die Wehr am Abend des 2. September um 20.25 Uhr aus. Mit LF16/12, TLF 24/50 und DLK 23/12 ging es in Richtung Platz der Demokratie. Und fast genau so schnell waren die Medien vor Ort und "dokumentieren" den folgenden Einsatz.
Schon während der Fahrt zur Einsatzstelle erfährt der Wachabteilungsführer über Funk, dass aufgeregte Bürger der Leitstelle Flammen aus dem Dachfenster des Schlosses melden. Und beim Blick durch die Frontscheibe des Führungsfahrzeuges sieht er bereits 200 m vor Erreichen des Platzes die Rauchentwicklung über dem Dach der Bibliothek. Sofort lässt er Großalarm für alle sechs Freiwillige Feuerwehren von Weimar auslösen.
Die FF Weimar-Mitte absolviert gerade ihren Ausbildungsdienst im Gerätehaus. Die Kameraden hören den Funkverkehr mit und setzen sich mit Beginn des Vollalarms sofort in Richtung Anna-Amalia-Bibliothek in Bewegung. Kurz darauf werden auch die Freischichten der Berufsfeuerwehr alarmiert und überörtlich die Drehleitern der Wehren aus Erfurt, Jena, Apolda, Bad Berka und Berlstedt angefordert. Darüber hinaus werden ca. 100 Feuerwehrleute aus Wehren des Landkreises alarmiert.
Der Kampf beginnt
Da die FF Mitte kurz nach der Berufsfeuerwehr eintreffen muss, lässt der Wachabteilungsführer über die Drehleiter einen massiven Löschangriff im Bereich des Dachgaubenfensters durchführen. Links und rechts davon sind die Flammen bereits durch das Dach - Jahrhunderte alte Holzkonstruktion mit Schiefereindeckung - durchgebrannt. Der massive Angriff über die Drehleiter soll das Feuer so weit eindämmen, dass die nachfolgenden Trupps sofort mit dem Innenangriff beginnen können. Während die zwei Feuerwehrleute des LF 16/12 eine stabile Wasserversorgung aus dem Fluss Ilm aufbauen, stellt die Besatzung des TLF 24/50 die Wasserversorgung zur Drehleiter her.
Nach dem kurzzeitigen Niederschlagen der Flammen am Fenster sieht der Trupp im Drehleiterkorb jedoch bereits Feuerschein hinter den Regalen in der 2. Galerie des Rokokosaales. Und dicker schwarzer Rauch quillt gefährlich pulsierend aus der Dachfläche.
Während desssen ist der Wachabteilungsführer bereits mit einem Sicherheitsmann der Wachschutzfirma zur Lageerkundung im Gebäude unterwegs. Beide dringen dabei über das sichere Treppenhaus bis in das 3. Obergeschoß vor. Bereits bei der Kontrolle der 1. Galerie sehen sie jedoch, wie Rauch von oben in den Saal drückt. Und prasselnde Geräusche lassen auf ein entwickeltes Feuer schließen. Der Wachmann wartet im Treppenhaus zwischen dem 1. und 2. Geschoss, um die zum Innenangriff nachkommenden Feuerwehrmänner einzuweisen.
Den Abschluss der Lageerkundung bildete der Blick vom Platz der Demokratie in Richtung Dach der Bibliothek, wo eine immer dichter werdende Rauchentwicklung zu erkennen ist. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits viele Weimarer auf dem bekannten Platz versammelt - mit Betroffenheit und Entsetzen beobachten sie das Geschehen. Zwei Trupps der FF Mitte (Stärke 1:11) erhalten über Funk den Einsatzbefehl, unter Preßluftatemschutzgeräten über das Treppenhaus zum Innenangriff in das 3. Oberschoss vorzugehen. Um 20.46 Uhr melden die Trupps jedoch, dass das nicht mehr möglich ist. Die uralten eisernen "Brandschutztüren" zum Spitzboden und zum Zwischengeschoss über der 2. Galerie sind bereits glühend heiß. Sie erhalten den Auftrag, unbedingt ein Ausbreiten des Feuers an dieser Stelle zu verhindern. Denn auch im vom Feuer noch nicht erreichten Teil der Mansarde lagern Bücher, Skulpturen u. a. Kunstwerke.
Alle weiteren Freiwilligen Feuerwehren der Stadt treffen an der Bibliothek ein. Die Kameraden der FF Weimar Tiefurt stellen eine weitere Wasserversorgung von der Ilm her. Anschließend geht ein Trupp zur Unterstüzung des Innenangriffs in die 1. Galerie des Rokokosaales vor. Sie legen über das Treppenhaus eine C-Leitung bis in die 1. Galerie. Zwei Trupps Der FF Weimar Ehringsdorf nehmen die Brandbekämpfung an der Treppe im Südflügel des Rokokosaales auf. Kameraden der FF Weimar Taubach werden zur Bergung der Bücher in der 1. Galerie eingeteilt. Sie tragen zuerst die durch Feuer oder Löschwasser gefährdeten Bücher in das sichere Treppenhaus und legen sie dort ab.
Die nach und nach aus den Feuerwehren des Umlandes eintreffenden Drehleitern werden zu je drei auf der Ostseite (Parkseite) und der Westseite (Platz der Demokratie) des Schlosses in Stellung gebracht. Zu diesem Zeitpunkt wird die Intensität des Brandes im Dachgeschoss immer heftiger. Hinter immer mehr Gaubenfenstern sind Flammen zu sehen, und das Feuer hatte auch bereits die Dachkante zum Spitzboden erreicht.
Durchzündung im Dachgeschoss
Gegen 21.05 Uhr trifft der Leiter der BF Weimar ein und übernimmt vom diensthabenden Wachabteilungsführer die Einsatzleitung. Das Brandobjekt wird in den Abschnitt "Brandbekämpfung" - mit den Unterabschnitten Ost (Parkseite) und West (Platzseite) - und den Abschnitten "Bergung der Bücher" sowie "Sanität und Betreuung" aufgeteilt.
Zu diesem Zeitpunkt stürzen die ersten glühenden und brenneden Teile durch das "Auge" in der Deckenmitte in den Saal herunter und müssen sofort abgelöscht werden. Nur wenige Minuten später hatte sich das Feuer seinen Weg durch die 2. Galerie und das Dachgeschoss gebahnt - die Mansarde zündete nahezu explosionsartig auf zwei Dritteln der Länge durch. Stichflammen schießen zehn bis 20 Meter hoch in den nächtlichen Himmel, und innerhalb nur weniger Minuten ist der mittlere Dachstuhl komplett vom Feuer eingehüllt. Die Trupps der FF Weimar, die nicht im Innenangriff eingesetzt sind, stehen als Sicherheits- bzw. Reservetrupps bereit, bauen eine Einsatzstellenbeleuchtung auf oder sind mit der Bergung der Bücher bzw. mit Absperrmaßnahmen beschäftigt. Gegen 21.20 Uhr nimmt die technische Einsatzleitung ihre Arbeit auf. Immer mehr nachalarmierte Feuerwehren treffen aus dem Landkreis ein. Diese werden zur Ablösung der Trupps im Innen- bzw. Außenangriff und vor allem zur Bergung der Bücher eingesetzt. Der Einsatzleiter legt fest, dass nur Feuerwehrleute innerhalb der Galerien zur Bergung der Kunstschätze arbeiten. Erst im sicheren Treppenhaus bilden die Mitarbeiter und Helfer eine Kette, die über fast 100 m bis in die Katakomben und das bereits fertiggestellte neue Tiefenmagazin unter den Platz der Demokratie reicht. Einzige Ausnahme sind der Leiter der Bibliothek und der Präsident der Stifutng "Weimar-Klassik", die gemeinsam mit Feuerwehrführungskräften vor Ort festlegen, in welcher Reihenfolge die gefährdeten Bestände zu evakuieren sind.
Feuerausbreitung wird gestoppt
Nach der Durchzündung wird ein konzentrierter Außenangriff über die sechs Drehleitern und mit zwei Wendestrahlrohren sowie der Innenangriff mit vier C-Rohren gefahren.
Kurz vor 22 Uhr wird die Lage an der Holztreppe im Südflügel des Rokokosaal noch einmal gefährlich. Dieser Bereich ist ganz entscheidend für den weiteren Brandverlauf - kann das Feuer hier nicht zum Stehen gebracht werden, droht der Verlust der Bücher und Kunstwerke auch in den Regalen der 1. Galerie des historischen Saales. Hinter einem Regal mit der Bibelsammlung stehen die Flammen bereits vor der Galerie. Den zwei Angriffstrupps gelingt es jedoch, die Feuerausbreitung hier zu stoppen. Aufgrund des hohen Risikos stehen Reserve- und Sicherheitstrupps bereit. Durch den Brand instabil gewordene Teile des Dachstuhles stürzen in immer dichterer Folge auf die Decke des Rokokosaals und durch das "Auge" bis in den Saal. Schwer abzuschätzen ist auch, wie lange die alte Holzbalkendecke selbst - durch Brandschutt und Löschwasser belastet - noch hält.
Der Einsatzleiter lässt den Rokokosaal in der Zeit von 21.56 Uhr bis 22.35 Uhr für alle Kräfte, die zur Bücherbergung eingesetzt sind, sperren. Das Risiko ist für die Retter unkalkulierbar hoch geworden. Erst nach einer eingehenden Besprechung mit Statikern wird die weitere Vorgehensweise zur Bergung der Bücher festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt wird im Bereich der 2. Galerie eine Mittelschaumdecke gelegt, um Rückzündungen zu verhindern. Alle anderen Löscharbeiten erfolgen nach wie vor mit Wasser. Als um 22.10 Uhr der Sanitätsdienst und Betreuungsdienst des Katastrophenschutzes der Stadt Weimar eintrifft, wird der Einsatzabschnitt "Sanität und Betreuung" ausgebaut. Eine viertel Stunde später melden Abschnittsleiter "Brand unter Kontrolle" und etwa 22.35 Uhr kann nach einer erneuten Lageeinschätzung durch den Einsatzleiter die Bergung der Bücher fortgesetzt werden.
Rund 150 Helfer - Feuerwehrmänner, Polizisten, Bedienstete der Stadtverwaltung, Mitarbeiter der Stiftung, des DRK und der JUH - bilden eine Menschenkette zur Rettung der Kunstschätze.
Sicherung der Kunstwerke
Zum Absteifen der Decke des Rokokosaales alarmiert die Einsatzleitung gegen 22.50 Uhr das Technische Hilfswerk Apolda. Etwa eine Stunde später wird dann mit den Absteifungsarbeiten begonnen. Parallel dazu läuft die Bergung der Bücher weiter auf vollen Touren.
Die Meldung "Feuer aus" kann die Einsatzleitung gegen 23.30 Uhr geben. Die Restablöschung und die Überwachung, um ein Wiederaufflammen und Rückzündungen zu verhindern, beginnt.
Mit einer von der Feuerwehr Apolda angeforderten Wärmebildkamera werden die Säulen der 1. Galerie kontrolliert. Zwischen den hölzernen Verkleidungen und den Holzstützen sind von oben Glut und heißer Brandschutt gefallen. Vorsichtig, um die wertvollen Holztäfelungen nicht noch mehr zu beschädigen, werden die Glutnester abgelöscht.
Das Feuer wurde auf den Bereich des Schlosses begrenzt gehalten, in dem es bereits bei Ankunft der Feuerwehren - Spitzboden, Zwischengeschoss und 2. Galerie der Mansarde - wütete.
Rund acht Stunden später - um 07.50 Uhr am 3. September 2004 - ist die Bergung von Büchern und Kulturgut aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich beendet. Sowohl von der 1. Galerie als auch aus dem Parterre konnten alle Bücher und Kunstwerke gerettet werden. Bis zu 200 Helfer haben die Nacht hindurch 120.000 Bände in das neue Tiefenmagazin gebracht. Die technische Einsatzleitung hat um 15.00 Uhr ihre Arbeit beendet.
Noch bis zum 7. September 2004, 18.00 Uhr, begleitet die Feuerwehr mit sechs Kameraden die Beräumung der 2. Galerie des Rokokosaales von Brandschutt, indem sie die zum Teil immer noch vorhandenen Glutnester ablöscht. Danach erst ist der Feuerwehreinsatz beendet. Trotz der komplizierten Einsatzbedingungen gab es nur wenige Verletzungen - drei Feuerwehrleute erlitten leichte Rauchvergiftungen und ein Kamerad kugelte sich den Arm aus.
Bericht von Hartmut Haupt, Leiter der BF Weimar - Artikel aus der "FEUERWEHR" 12/04

 







 
Atemschutztechnik aus Apolda
Niederroßlaer halfen beim Retten der Buchbestände /
Oßmannstedter unterstützten Berufsfeuerwehr


Der Brand in der Weimarer Anna-Amalia-Bibliothek hielt in der Nacht zum Freitag rund 300 Feuerwehrleute in Atem. Die Berufsfeuerwehr Weimar erhielt dabei auch Unterstützung aus dem Weimarer Land.

APOLDA.
Großeinsatz nicht nur für die Feuerwehren in der Klassikerstadt selbst. Auch aus dem Weimarer Land wurde Hilfe angefordert. So rückten die Freiwillige Feuerwehren aus Apolda, Oßmannstedt, Niederroßla und weiteren 15 Wehren des Umlandes in Richtung Weimar aus. Allein drei Drehleiterfahrzeuge waren darunter, um den verheerenden Brand im Dachstuhl auch aus großer Höhe bekämpfen zu können.
Den acht Kameraden aus Apolda, die mit Drehleiter, großem Tanklöschfahrzeug und dem Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz anrückten, kam eine besondere Bedeutung zu. Der Gerätewagen nämlich ist der einzige im Weimarer Land. Auf ihn greift auch die Berufsfeuerwehr Weimar zurück. So oblag es den Apoldaer Kameraden, die anderen Wehren bei Bedarf mit Luft und Atemschutztechnik zu versorgen. Eine besonders schwere Aufgabe hatte auch die Besatzung des Drehleiterfahrzeuges zu bewältigen. Bis 5.30 Uhr waren sie am Brandort im Einsatz, während der Tanker schon um 23.30 Uhr wieder Kurs Richtung Apoldaer Depot setzen konnte. Ortsbrandmeister Jens Vogel führte die sechs Kameraden der Niederroßlaer Wehr an den Brandherd. Sie kämpften bis 0.30 Uhr an vorderster Front gegen das Feuer. Drei Kameraden, die unter Atemschutz direkt im Gebäude arbeiteten waren bis drei Uhr morgens damit beschäftigt, im Lesesaal wertvolle Bücher einzupacken und vor der Vernichtung zu retten. Das größte Kontingent an Feuerwehrleuten aus der Region Apolda stellte die Freiwillige Feuerwehr Oßmannstedt. Zwölf Mann waren im Einsatz. Fünf von ihnen, darunter Ortsbrandmeister Heiko Vogler, unterstützten die Arbeit der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Weimar in der Erfurter Straße. Die anderen sieben waren direkt an der Bibliothek im Einsatz - teilweise bei der Sicherstellung, teils auch beim so genannten Innenangriff. Hätte es übrigens zeitgleich in Apolda gebrannt, wären auch noch ausreichend Retter und Feuerlöschtechnik da gewesen, versicherte Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe.
(Artikel von Klaus Jäger "Thüringer Allgemeine" vom 06.09.2004)

 



 
Mit Sekt und Selters
Die Retter der Anna-Amalia-Bibliothek wurden mit dem Thüringer Kulturpreis geehrt


Die fast 1000 Helfer ,die in der Brandnacht der Anna-Amalia-Bibliothek Schlimmeres verhinderten, kamen Samstag zu besonderen Ehren - sie erhielten den Thüringer Kulturpreis.

WEIMAR.
Sie waren die ersten, die der brennenden Bibliothek gegenübertraten - die Wachabteilung zwei der Weimarer Berufsfeuerwehr um Einsatzleiter Ralf Seeber. Als es Samstag Abend an der Zeit war, die Helfer gebührend zu feiern, mussten die Sieben allerdings mit Limonade und Mineralwasser Vorlieb nehmen. Denn wieder hatte die Abteilung Dienst. Und der dauert am Wochenende 24 Stunden. Dennoch wurden die Kameraden zumindest für zwei Stunden freigestellt, um etwas von der Feier und vom Buffet mitzubekommen - das Funkgerät für alle Fälle auf dem Tisch.
Gut 350 der fast 1000 Helfer, die die Bibliothek und deren Buchbestand vor der völligen Zerstörung bewahrten, folgten der Einladung von Kultusministerium und Weimar-Stiftung. Das Menü, welches das Mensa-Team zauberte, hob sich allerdings deutlich von studentischer Alltagskost ab.
Im Festsaal des Weimarer Schlosses hatte sich die Weimar-Stifung auf rund 200 Gäste eingerichtet und eine entsprechende Anzahl Stühle gestellt. Allerdings erschienen schon dort etwa 100 Helfer mehr, die die gut einstündige Ehrung aber bereitwillig im Stehen verfolgte.
"Schön, dass uns auf diese Art gedankt wird. Morgen ist die Arbeit der Feuerwehr wieder selbstverständlich. Viele vergessen, dass wir unseren Dienst in der Freizeit verrichten", sagte Michael Kunz von der Freiwilligen Feuerwehr Apolda. Die Glockenstädter hatten die Retter in der Brandnacht zusätzlich mit Atemschutztechnik sowie der einzigen im Landkreis verfügbaren Wärmebildkamera ausgestattet und eine der Drehleitern gestellt.
"Wir hatten auch unser Tanklöschfahrzeug dabei. Das wurde in der Nacht aber nicht benötigt. Unsere Pressluft für den Atemschutz haben die Wehren in Weimar aber schon händeringend erwartet", sagte Kunz, der trotz seiner erst 25 Jahre schon seit sieben Jahren im Diensten der aktiven Apoldaer Wehr steht. Zwischen 21 und 4 Uhr waren die Apoldaer Kameraden im Einsatz. Für ihre Hilfe bei der Rettung der Bibliothek kamen Samstag auch die Wehren aus Oßmannstedt und Niederroßla zu Ehren.
(Artikel von Jens Lehnert "Thüringer Allgemeine" vom 06.12.2004)

 



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