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Heizungskeller stand unter Wasser
Keine größeren Unwetterschäden in Apolda
LANDKREIS.
Der Regen prasselte heftig über der Region, ging am Nachmittag sogar
zeitweise in Hagel über. Zum Glück blieben die Kreisstadt und ihr
Umland gestern aber von größeren Unwetterschäden verschont.
Dennoch hatten die Wehren alle Hände voll zu tun. In Eckolstädt wurde
der Keller eines Wohnhauses überschwemmt. Das Wasser unterspülte den
Öltank einer Heizung und drückte mehrere hundert Liter Öl heraus. Die
Eckolstädter forderten die Hilfe der Apoldaer Feuerwehr an. Die rückte
mit Spezialpumpen und Ölbinder an, so dass der Ölfilm ohne Schädigung der
Umwelt aufgenommen werden konnte. Davon überzeugten sich während
des Einsatzes auch Fachleute der Apoldaer Wasser GmbH.
In Apolda setzte der Regen wieder einmal das kleine Viadukt unter Wasser.
Während die Feuerwehr die Gullis reinigte und die herausgedrückten
Deckel einsetzte, musste die Durchfahrt gesperrt werden. Im wahrsten
Sinne von allein erledigte sich ein ähnlicher Fall im Fußgängertunnel an
der Niederroßlaer Straße.
Amsthilfe im Nachbarort Kapellendorf leistete am Nachmittag auch die
Moorental-Wehr aus Oberndorf. Da die Gemeinde Kapellendorf derzeit
nicht über eine einsatzfähige Feuerwehr verfügt. Rückten die Nachbarn
an, um dort den Keller eines Wohnhauses auszupumpen. Vom Wetter in Mitleidenschaft
wurde gestern auch die Brandmeldeanlage des Klinikzentrums in Bad Sulza gezogen.
Diese gab zwar Alarm. Vor Ort konnten
die Kameraden der Kurstädter Wehr den Notruf jedoch zum Glück als
Fehlmeldung verbuchen.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 22.07.2004) |
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