Verkehrsunfall zwischen Apolda und Kleinromstedt
29.07.2004



 

EINGEKLEMMT: Während die Feuerwehrleute mit hydraulischen Werkzeugen das Auto zerlegen, kämpften Notartzt und Rettungsassistenten um das Leben der eingeklemmten Fahrerin. Ihr Zustand ist noch immer Ernst.

 


 
Im Wrack eingeklemmt
Wieder schwerer Unfall zwischen Apolda und Kleinromstedt


Die 55-jährige Corsa-Fahrerin hat keine Chance, dem Unfall auszuweichen. Zwischen Kleinromstedt und Apolda, kurz vor dem Abzweig Schöten, kommt ihr ein Suzuki Swift entgegen - und zwar schon auf ihrer Fahrbahnseite. Es ist bereits der zweite schwere Verkehrsunfall im Altkreis Apolda in dieser Woche.

Kurz nach sieben Uhr gestern Morgen. Eine 30-jährige Frau aus dem Burgenlandkreis ist in Richtung Kleinromstedt unterwegs. In der leichten Rechtskurve hinter dem Abzweig Schöten kommt sie mit unverminderter Geschwindigkeit auf die linke Fahrbahnseite, rammt versetzt einen Opel Corsa. Der Aufprall ist so wuchtig, dass sich der Corsa überschlägt und in ein angrenzendes Feld geschleudert wird, wo er auf dem Dach liegen bleibt. Der Suzuki wird bei dem Crash total zerstört, prallt aber noch mit einem Opel Astra im Gegenverkehr zusammen.
Die Fahrerin des Corsa wird von den Rettungskräften schwer verletzt ins nahe Krankenhaus gebracht. Die Suzuki-Fahrerin ist schwer verletzt und eingeklemmt. Eine Dreiviertelstunde brauchen die Apoldaer Feuerwehrleute, um das Fahrzeug aufzuschneiden, Beifahrertür und Dach zu entfernen. Der Notarzt und seine Helfer bemühen sich um eine Wundversorgung, legen Infusionen, geben Spritzen. Dann endlich, nach quälenden Minuten, kann auch sie ins Krankenhaus gefahren werden. Ihr Zustand ist ernst, ihr Leben noch immer in Gefahr. Die beiden Männer im Astra kommen mit dem Schrecken davon, sind fassungslos. Noch eine dritte Verletzte forderte der Unfall - eine Zeugin, die nur um Haaresbreite dem Crash entging und schwer unter Schock steht.
Zweieinhalb Stunden musste die Straße gesperrt weren, bis die Experten der Verkehrspolizei-Inspektion Jena alle Spuren gesichert haben. Denn es ist bis jetzt völlig unklar, warum die Unfallverursacherin von der Fahrbahn abkam. ...
(Artikel von Klaus Jäger "Thüringer Allgemeine" vom 31.07.2004)

 




zurück zur vorherigen Seite