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Im Wrack eingeklemmt
Wieder schwerer Unfall zwischen Apolda und Kleinromstedt
Die 55-jährige Corsa-Fahrerin hat keine Chance, dem Unfall auszuweichen.
Zwischen Kleinromstedt und Apolda, kurz vor dem Abzweig
Schöten, kommt ihr ein Suzuki Swift entgegen - und zwar schon auf
ihrer Fahrbahnseite. Es ist bereits der zweite schwere Verkehrsunfall
im Altkreis Apolda in dieser Woche.
Kurz nach sieben Uhr gestern Morgen. Eine 30-jährige Frau aus dem
Burgenlandkreis ist in Richtung Kleinromstedt unterwegs. In der
leichten Rechtskurve hinter dem Abzweig Schöten kommt sie mit
unverminderter Geschwindigkeit auf die linke Fahrbahnseite, rammt
versetzt einen Opel Corsa. Der Aufprall ist so wuchtig, dass sich
der Corsa überschlägt und in ein angrenzendes Feld geschleudert
wird, wo er auf dem Dach liegen bleibt. Der Suzuki wird bei dem
Crash total zerstört, prallt aber noch mit einem Opel Astra im
Gegenverkehr zusammen.
Die Fahrerin des Corsa wird von den Rettungskräften schwer verletzt
ins nahe Krankenhaus gebracht. Die Suzuki-Fahrerin ist schwer
verletzt und eingeklemmt. Eine Dreiviertelstunde brauchen die
Apoldaer Feuerwehrleute, um das Fahrzeug aufzuschneiden, Beifahrertür
und Dach zu entfernen. Der Notarzt und seine Helfer
bemühen sich um eine Wundversorgung, legen Infusionen, geben
Spritzen. Dann endlich, nach quälenden Minuten, kann auch sie
ins Krankenhaus gefahren werden. Ihr Zustand ist ernst, ihr Leben
noch immer in Gefahr. Die beiden Männer im Astra kommen mit dem
Schrecken davon, sind fassungslos. Noch eine dritte Verletzte
forderte der Unfall - eine Zeugin, die nur um Haaresbreite dem Crash
entging und schwer unter Schock steht.
Zweieinhalb Stunden musste die Straße gesperrt weren, bis die Experten
der Verkehrspolizei-Inspektion Jena alle Spuren gesichert haben.
Denn es ist bis jetzt völlig unklar, warum die Unfallverursacherin
von der Fahrbahn abkam. ...
(Artikel von Klaus Jäger "Thüringer Allgemeine" vom 31.07.2004) |
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