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Im kleinen Viadukt plätscherten Springbrunnen
Gewitterguss zwang Feuerwehr zwei Mal zum Einsatz / Kleiner Viadukt musste gesperrt werden
Nicht ganz ohne Folgen ist gestern der heftige Gewitterguss geblieben. Zwei
Mal musste die Feuerwehr ausrücken, weil die Wassermenge von der Kanalisation
einfach nicht abtransportiert werden konnte.
APOLDA.
Gegen 15.30 Uhr öffnete der dunkle Himmel über Apolda schlagartig seine
Schleusen. Bis auf wenige Ausnahmen verschwand die Regenflut jedoch dort,
wo sie auch hin sollte - in der Kanalisation. An zwei Orten war jedoch der
Einsatz der Feuerwehr erforderlich.
Einmal erwischte es den Keller eines Wohnhauses in der Reuschelstraße.
"Das war aber relativ schnell wieder geklärt, denn das Wasser lief dann doch
von selbst ab, als die Kanalisation wieder frei war", bestätigte Apoldas
Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe anschließend gegenüber TA.
Deutlich deftiger erwischte es den sogenannten kleinen Viadukt - die
Bahn-Unterführung der Rosestraße zur Sulzaer Straße hin. Dort musste der
Verkehr knapp 15 Minuten lang umgeleitet werden, da das Wasser in der
Unterführung derart hoch stand, dass kein gefahrloses Durchkommen möglich war.
"Die Kanalisation war nicht verstopft, sie war einfach überlastet", erläuterte
Knobbe. Das Wasser wurde von unten in kleinen Springbrunnen aus den Gullys
gedrückt. Erst nach dem die Feuerwehr etwa 15 Minuten lang das Nass abgepumpt
hatte, konnte der Verkehr wieder wie gewohnt durch die Unterführung rollen.
Im übrigen Altkreis Apolda blieb es laut Auskunft der Rettungsleitstelle während
des Gewittergusses gestern ruhig. Wehren mussten nicht ausrücken.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 15.06.2005) |
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