Starker Gewitterguss / 2 Einsätze
14.06.2005



  GEWITTER: auf etlichen Straßen stand ges-tern das Wasser.  


 
Im kleinen Viadukt plätscherten Springbrunnen
Gewitterguss zwang Feuerwehr zwei Mal zum Einsatz / Kleiner Viadukt musste gesperrt werden


Nicht ganz ohne Folgen ist gestern der heftige Gewitterguss geblieben. Zwei Mal musste die Feuerwehr ausrücken, weil die Wassermenge von der Kanalisation einfach nicht abtransportiert werden konnte.

APOLDA.
Gegen 15.30 Uhr öffnete der dunkle Himmel über Apolda schlagartig seine Schleusen. Bis auf wenige Ausnahmen verschwand die Regenflut jedoch dort, wo sie auch hin sollte - in der Kanalisation. An zwei Orten war jedoch der Einsatz der Feuerwehr erforderlich.
Einmal erwischte es den Keller eines Wohnhauses in der Reuschelstraße. "Das war aber relativ schnell wieder geklärt, denn das Wasser lief dann doch von selbst ab, als die Kanalisation wieder frei war", bestätigte Apoldas Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe anschließend gegenüber TA.
Deutlich deftiger erwischte es den sogenannten kleinen Viadukt - die Bahn-Unterführung der Rosestraße zur Sulzaer Straße hin. Dort musste der Verkehr knapp 15 Minuten lang umgeleitet werden, da das Wasser in der Unterführung derart hoch stand, dass kein gefahrloses Durchkommen möglich war. "Die Kanalisation war nicht verstopft, sie war einfach überlastet", erläuterte Knobbe. Das Wasser wurde von unten in kleinen Springbrunnen aus den Gullys gedrückt. Erst nach dem die Feuerwehr etwa 15 Minuten lang das Nass abgepumpt hatte, konnte der Verkehr wieder wie gewohnt durch die Unterführung rollen.
Im übrigen Altkreis Apolda blieb es laut Auskunft der Rettungsleitstelle während des Gewittergusses gestern ruhig. Wehren mussten nicht ausrücken.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 15.06.2005)

 


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