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Unruhige Nacht für die Wehr
Die Gewitter der Nacht zu gestern sorgten bei den Kameraden
der Feuerwehr für eine unruhige Nacht.
APOLDA.
Bereits um 22.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Apolda das erste Mal
alarmiert. In der Niederroßlaer Straße, so hieß es, habe der Blitz in einen
Baum eingeschlagen. Allerdings fanden weder die Feuerwehrkameraden noch die
Polizeibeamten den brennenden Baum - der Regen hatte der Feuerwehr bereits
die Arbeit abgenommen.
Um 1.03 Uhr krachte es dann richtig. Der Blitz schlug in den Schornstein der
Firma Fickler hinter dem Busbahnhof ein. Der Blitzschlag war so heftig,
schilderte Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe, dass er nicht nur die Esse reißen
ließ, sondern regelrecht Mauerwerk heraussprengte. Trümmereinschläge fanden
sich auch auf benachbarten Gebäuden. Auch die elektrische Anlage des
Wohnhausbereiches wurde bei dem Einschlag beschädigt.
Schon am Montag hatte die Feuerwehr an einem Gebäude zu tun. Weil Fassadenteile
der Villa Promenadenstraße 1 abzustürzen drohten, rückten sie dem Gebäude mit
einer Drehleiter zu Leibe und schlugen lose Stuckteile und Steine ab.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 23.06.2005)
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