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Dunkle Qualmwolke über den Dächern
Apoldaer Feuerwehr musste gestern im Berggässchen einen brennenden Balkon löschen
Dichte schwarze Qualmwolken zogen gestern gegen 16 Uhr über den Südosten der
Apoldaer Innenstadt.
Nur wenige Minuten später machte sich die Feuerwehr daran, den brennenden
Balkon eines Hauses im Berggässchen zu löschen.
APOLDA.
Ein Passant hatte das Feuer kurz vor 16 Uhr auf seinem Weg von der Stadt
nach Hause in die Wilhelmstraße bemerkt und über das Handy den Notruf gewählt.
"Ich habe dann auch an dem Haus geklingelt, es war aber niemand da",
berichtete er gegenüber TA.
Der dichte schwarze Qualm, der minutenlang über den Häusern hing, stammte
vermutlich von der brennenden Teerpappe des Balkons. Der rückten die
Feuerwehrmänner von oben und unten zu Leibe. 16 Floriansjünger, die Drehleiter,
Tanklöschfahrzeug und Löschfahrzeug sowie das des Einsatzleiters waren ausgerückt.
Die Brandursache ist noch unbekannt, bestätigte abends die Apoldaer Polizei.
Ausgebrochen scheint es auf besagtem Balkon zu sein. Von dort griff das Feuer
auf die Dachoberhaut des angrenzenden Nebengelasses über. Diese sei bis auf
einige alte abgestellte Gegenstände leer gewesen, so die Polizei. Die Kripo
ermittelt.
Die Bewohner des Hauses, ein Ehepaar, waren zur Zeit des Brandausbruchs nicht
zu Hause. Sie wurden von den Nachbarn verständigt. Das Wohnhaus selbst ist
bis auf kleinere äußerliche Schäden vom Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen
worden.
Bis 17.45 Uhr hielt die Apoldaer Feuerwehr Brandwache, um ein eventuelles
Wiederaufflammen zu verhindern. Dann rückte auch das letzte Fahrzeug wieder
ins Depot ein.
(Artikel von Michael Hock "Thüringer Allgemeine" vom 21.04.2005)
ZITAT
"Zum Glück ist sehr früh angerufen worden."
Ingo Knobbe,
Stadtbrandinspektor,
zum Brand im Bergässchen.
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