Hunderettung aus der Ilm
03.02.2006



 

HILFE: Apoldaer Feuerwehrmänner retten Annie das Leben.

 


 
Gezittert und gerettet
Feuerwehr Apolda fischte gestern einen ausgebüxten Bernhardiner aus der Ilm


MATTSTEDT.

Die Rettungsaktion in der Nähe der "Poche" lief professionell ab. Zwei Hunde konnten den Verlockungen der zugefrorenen Ilm nicht widerstehen. Einen rettete die Feuerwehr aus dem eiskalten Wasser.

Sie haben sich schon öfter einmal ohne Herrchen und ohne sich abzumelden auf die Socken gemacht. Annie und Seppel, die beiden zottligen Gesellen, von einem Gehöft an der Poche, stromern gern allein durch Wald und Flur. Gestern hätte der Spaziergang ins Auge gegen können. Als beide das Eis auf der Ilm testeten, übersah Annie das Wasserloch und fiel hinein. Sie versuchte mit den Vorderpfoten aus der eisigen Falle heraus zu kommen, rutschte aber immer wieder ab und verharrte zum Schluss beinahe bewegungslos. Seppel stand daneben, jaulte und bellte - und machte damit Spaziergänger auf dem Ilmtal-Radweg aufmerksam. Achim Kaliske und Jörg Gemeinhardt von der Apoldaer Feuerwehr setzten sich ins Schlauchboot, schnappten den Hund am Schlawittchen und zogen ihn ruckzuck an Land. Der Besitzer bedankte sich. Mit seinen Hunden wird der Mann ein ernstes Wort zu reden haben.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" von André Hess vom 04.02.2006)

 


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