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DER TAG DANACH: Die scheinbar geringfügigen Beschädigungen täuschen. Das gesamte Haus ist einsturzgefährdet. |
AUS DER LUFT: Nur von der Drehleiter aus bzw. über das Hinterhaus war der Brand zu bekämpfen. |
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Nachbarn vorsorglich evakuiert
Feuerwehren kämpften sechs Stunden gegen Dachbrand
Als gestern Morgen um 3.36 Uhr die Feuerwehr Apolda zu einem
Dachstuhlbrand gerufen wurde, konnte sie noch nicht ahnen,
wie kompliziert der Einsatz wird. APOLDA.
Nur sieben Minuten brauchte gestern Morgen der erste Tanker der
Feuerwehr, bis er in der schmalen und zugeparkten Wilhelmstraße
eintraf. Das Dachgeschoss in der Nr. 19 brannte - aber ein Herankommen
war nur schwer möglich. Strommasten vor dem Haus und Leitungen quer
über die Straße erforderten den raschen Einsatz der Energieversorgung
Apolda. Zudem war ein Löschangriff von innen nicht möglich: Der Qualm
ließ ein Eindringen nicht zu. Das Dramatische: Keiner der beiden
Hausbewohner war zu sehen. Der über 80-jährige Eigentümer, so erfuhren
die Einsatzkräfte von Nachbarn, übernachtete bei einer Freundin,
der Sohn galt zunächst als vermisst. Und ausgerechnet der wohnte im
Dachgeschoss … Die Bewohner des Nachbarhauses wurden vorsorglich
evakuiert. |
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Dritter großer Hausbrand innerhalb
eines Jahres in Apolda
Apolda. Ein dritter großer Hausbrand innerhalb eines Jahres
wurde am Sonntag Morgen aus der Apoldaer Wilhelmstraße gemeldet.
Gegen 3.30 Uhr ging der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der
Wilhelmstraße in Flammen auf. Das Feuer griff auch auf ein
benachbartes Wohnhaus über. Zur Zeit des Brandes befanden sich zum
Glück keine Menschen in dem Haus. Die drei Bewohner des Nachbarhauses
aber mussten sich noch in der Brandnacht evakuieren lassen. An den
beiden betroffenen Altbauten entstanden Schäden, die die Polizei
vorläufig auf 60.000 Euro schätzt. Zur Brandursache konnte die Polizei
bis gestern noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen sind an die
Kriminalpolizei Jena übergeben worden. |

