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GESPERRT: Um die ausgebrannte Strohpresse bei Kösnitz zu bergen, blieb die Straße über eine halbe Stunde lang für den Verkehr gesperrt. |
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Strohpresse geriet in Brand
Die Geistesgegenwart eines Traktoristen verhindert am Mittwochabend Schlimmeres, als eine Strohpresse bei Kösnitz in Brand geriet. KÖSNITZ.
Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr
eine Strohpresse auf einem Feld zwischen Kösnitz und Zimmern in Brand.
Der Traktorfahrer reagierte geistesgegenwärtig und fuhr das brennende
Gerät vom Feld auf die Straße. So konnte das Feuer nicht auf das
Stroh auf dem Feld übergreifen. Gleich fünf Feuerwehren wurden
alarmiert. Neben den Kösnitzer Kameraden, die als erste am Brandort
waren, setzten sich auch die Wormstedter und die Apoldaer in Marsch.
Die Rettungsleitstelle Jena hatte zudem die Dornburger und die
Zimmerner Wehr gerufen. Auf halben Wege schon konnten die Apoldaer
wieder abdrehen. Die Wormstedter und die Kösnitzer hatten die
Lage relativ rasch unter Kontrolle, obwohl der Brand selbst ziemlich
groß war. Der Traktorfahrer erlitt bei der Aktion Verbrennungen an
der Hand und eine Fußverletzung. Er wurde an Ort und Stelle vom
Rettungsdienst versorgt. Über eine halbe Stunde blieb die Landstraße
zwischen Kösnitz und Zimmern gesperrt. An der Presse der Firma Claas,
die eine nagelneue Vorführtechnik war und der Agrargenossenschaft
Gönnatal gehörte, entstand rund 20.000 Euro Sachschaden. |