Mähdrescher - Flächenbrand in Kösnitz
23.08.2006



 

GESPERRT: Um die ausgebrannte Strohpresse bei Kösnitz zu bergen, blieb die Straße über eine halbe Stunde lang für den Verkehr gesperrt.

 


 
Strohpresse geriet in Brand


Die Geistesgegenwart eines Traktoristen verhindert am Mittwochabend Schlimmeres, als eine Strohpresse bei Kösnitz in Brand geriet.


KÖSNITZ.

Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr eine Strohpresse auf einem Feld zwischen Kösnitz und Zimmern in Brand. Der Traktorfahrer reagierte geistesgegenwärtig und fuhr das brennende Gerät vom Feld auf die Straße. So konnte das Feuer nicht auf das Stroh auf dem Feld übergreifen. Gleich fünf Feuerwehren wurden alarmiert. Neben den Kösnitzer Kameraden, die als erste am Brandort waren, setzten sich auch die Wormstedter und die Apoldaer in Marsch. Die Rettungsleitstelle Jena hatte zudem die Dornburger und die Zimmerner Wehr gerufen. Auf halben Wege schon konnten die Apoldaer wieder abdrehen. Die Wormstedter und die Kösnitzer hatten die Lage relativ rasch unter Kontrolle, obwohl der Brand selbst ziemlich groß war. Der Traktorfahrer erlitt bei der Aktion Verbrennungen an der Hand und eine Fußverletzung. Er wurde an Ort und Stelle vom Rettungsdienst versorgt. Über eine halbe Stunde blieb die Landstraße zwischen Kösnitz und Zimmern gesperrt. An der Presse der Firma Claas, die eine nagelneue Vorführtechnik war und der Agrargenossenschaft Gönnatal gehörte, entstand rund 20.000 Euro Sachschaden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 25.08.2006)

 




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