Wohnhausbrand in Herressen
25.10.2006




 

LÖSCHEINSATZ: Das Feuer in einem unbewohnten Gebäude von Herressen hielt gestern die Apoldaer Feuerwehr drei Stunden in Atem.

 


 
Dachbrand in alter Gaststätte


HERRESSEN.

Großeinsatz für die Apoldaer Feuerwehr gestern Abend gegen 18 Uhr in Herressen. In dem Ortsteil der Stadt brannte das Dach des leer stehenden Nebengebäudes der ehemaligen Gaststätte "Zur Erholung". Die Flammen griffen wenig später auch auf das Dach des Vorderhauses über, das unbewohnt war. Die Apoldaer Feuerwehr versuchte von der Drehleiter aus die Flammen zu löschen. Der Einsatz zog sich jedoch drei Stunden hin. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei keiner. Auch andere Gebäude waren nicht in Gefahr. Der Schaden des alten Hauses hat nur symbolischen Wert. Die Kripo Jena untersucht die Brandursache.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 26.10.2006)

 



 
Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung
Eigentümer der ehemaligen "Erholung" hatte Baumschnitt gleich neben einem Fachwerk verbrannt

Der Eigentümer der Gaststätte "Zur Erholung" hat vermutlich das Feuer seines nicht bewohnten Anwesens verschuldet. Weil er Baumschnitt verbrannte, entzündeten die Funken den Dachstuhl. Drei Feuerwehren waren im Einsatz.


HERRESSEN.

In einem Abstand von einem halben Meter zu einem Fachwerkbau hatte der 62-Jährige Eigentümer der ehemaligen Gaststätte "Zur Erholung" am Mittwoch gegen 18 Uhr Baumschnitt verbrannt. Der Funkenflug setzte den Dachstuhl in Brand und griff auf den Dachgiebel des Vorderhauses über. Das bedeutet für drei Wehren im Umkreis Großalarm. Die Apoldaer waren mit 34 Kameraden und sechs Fahrzeugen ausgerückt, die Moorentaler Wehr und die Oberroßlaer Wehr mit jeweils neun Kameraden. Mit Restlöscharbeiten hatten die Oberroßlaer und Apoldaer bis 22 Uhr zu tun und kamen gegen Mitternacht in die Betten. Die Moorentaler hielten noch bis drei Uhr morgens Brandwache.
Obwohl das Gebäude unbewohnt war und der Schaden gegen Null tendiert, hätte die Katastrophe größere Ausmaße annehmen können. So verhinderten die Feuerwehrleute mit aller Macht ein Ausbreiten der Flammen zum Nachbargrundstück, wo ein Öltank mit 5.000 Litern Heizöl stand.
Die Kripo Jena ermittelt gegen den Eigentümer wegen fahrlässiger Brandstiftung. Er soll versucht haben, zunächst den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Erst Nachbarn haben das drohende Unheil erkannt und die Feuerwehr alarmiert, die die Rettungsmaßnahmen auslöste.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine")

 


 

BRAND: Bis in die Nacht hatte die Wehr zu tun.

 





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