Dachstuhlbrand in der Utenbacher Straße
28.03.2006



 

GEFÄHRLICH: Die Kameraden oben mussten sich jede Bewegung auf dem Dach des brennenden Nebengelasses zuvor gut überlegen.

 


 

TECHNIK: Im Einsatz waren zwei Löschfahrzeuge.

HEISS: Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach.

SICHERHEIT: Ohne Atemschutz ging gar nichts.

 


 
Nachbarn blieben verschont
Hohe Flammen schlugen gestern aus dem Dach eines Nebengelasses in der Utenbacher Straße

Bange Minuten für die Anwohner: Gestern Nacht stand das Nebengelass eines Hauses an der Utenbacher Straße in Flammen. Das rasche Eingreifen der Apoldaer Feuerwehr verhinderte jedoch, dass noch andere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden.

APOLDA.

Fast zeitgleich riefen zwei Nachbarn Dienstag Nacht bei der Apoldaer Polizei an und meldeten einen Brand im Bereich der Utenbacher Straße. Um 23.48 Uhr ging bei der Feuerwehr der Alarm ein. Nur wenige Minuten später waren 24 Kameraden mit Drehleiter, Tanklöschfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen LF16 und dem Einsatzleitfahrzeug in der Utenbacher Straße. Dort schlugen aus dem Nebengelass der Hausnummer 24 die Flammen.
"Das Dach war bereits offen und die Dachhaut brannte", berichtete Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe im TA-Gespräch. Der Spitzboden des Gebäudes war reichlich mit Lagermaterial und Tiernahrung - vom Heu bis zum Futter - gefüllt, was dem Feuer natürlich beste Nahrung bot. Dennoch hatten die Kameraden mit ihrem konzentrierten Einsatz um 0.24 Uhr den Brand unter Kontrolle.
Zwischenzeitlich mussten die Bewohner des Gebäudes Rabestraße 3, das von hinten an den brennenden Anbau grenzt, evakuiert werden. "Nur vorsorglich", betonte Knobbe, denn etwa nach einer halben Stunde durften sie wieder in ihre Wohnung zurück. Generell gelang es den Einsatzkräften, alle angrenzenden Holzschuppen vor dem Feuer zu sichern. Um 6.24 Uhr konnten dann auch die letzte Brandwache im Feuerwehrdepot Feierabend machen.
Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auf TA-Nachfrage hieß es gestern, dass man bisher noch keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gefunden haben.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 29.03.2006)

 





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