Gasaustritt in der Teichgasse
22.06.2007



 

GEFÄHRLICHER EINSATZ: Die Apoldaer Feuerwehrmänner waren die ersten, die in leerstehende Haus eindrangen und die Gefahr einer Explosion bannten.

 


 
Explosion verhindert
Nach Einbruch in ein leerstehendes Gebäude hatten Unbekannte den Gashahn aufgedreht


In der Teichgasse lag gestern etwas Gefährliches in der Luft: Gasgeruch. Den ersten Ermittlungen zufolge wurde in ein leerstehendes Haus eingebrochen und dort der Gashahn aufgedreht. Folge: Einsatz am Nachmittag für die Wehr.

APOLDA.

Das Café und Restaurant Gramont ist normalerweise dicht. Gestern wurde dort aber vermutlich eingebrochen, die Tür war eingeschlagen worden, stellte Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe fest, nachdem er mit zwei weiteren Kameraden im Einsatz nach dem Rechten sah. Der Gasgeruch in der Teichgasse, der schon am Vormittag von Anwohnern bemerkt worden war, konnte von Mitarbeitern der Energieversorgung Apolda erst am Nachmittag lokalisiert werden. Über die Dosis und die Arbeit der Spezialisten gab das Untenehmen jedoch keinerlei Auskünfte.
Die Feuerwehrkameraden die mit Atemschutz das Haus betraten, fanden in der ersten Etage einen geöffneten Gashahn vor. Erst nachdem die Männer eine Viertelstunde im Haus waren und den Gashaupthahn geschlossen hatten, wurden Besucher eines nebenstehenden Bistros von der Polizei aufgefordert, das Gebäude aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Die EVA-Mitarbeiter trafen anschließend weitere Maßnahmen, um einen erneuten Gasaustritt zu verhindern. Das Haus ist mit Siegel gesichert. Die Kripo Jena wird heute weiter vor Ort ermitteln.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 23.06.2007)

 




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