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Implodierender Fernseher sorgte für Brand
Unruhiger Schlaf rettete gestern Morgen einemApoldaer Ehepaar vermutlich
das Leben
Glück im Unglück hatte gestern ein 70 und 77 Jahre altes Ehepaar aus der
Liebknechtstraße. Die neue Woche war noch keine zwei Stunden alt, als
ihr Fernseher in Flammen aufging. Die beiden Senioren kamen mit Verdacht
auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus, die Feuerwehr Apolda löschte das
Feuer rasch.
APOLDA.
Seinem unruhigen Schlaf hat Heinz D. das Leben zu verdanken, dem schnellen
Eingreifen der Feuerwehr einen begrenzten Schaden. Eine Katastrophe war
es dennoch…
"Er hat im Wohnzimmer geschlafen", erzählt sein Schwiegersohn, der gestern
die unbeschädigt gebliebene Habe des Paares aus dem Unglückshaus in der
Liebknechtstraße räumte. Als D. aufwachte, hat er ganz schwachen Rauch über
dem Fernseher wahrgenommen, so als würde eine Zigarette glimmen. Sofort hat
er den Stecker gezogen und seine Frau geweckt - Minuten später implodierte
die Bildröhre und die Gardinen neben dem Fernseher standen sofort in hellen
Flammen. Die Rettungskräfte konnte D. um 1.30 Uhr noch selbst alarmieren.
Als sieben Minuten später die ersten von sechs Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr
anrückten, stand das Wohnzimmer bereits im "Vollbrand", wie der Fachmann
sagt. 25 Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Apolda kämpften gegen die
Flammen - Per Drehleiter und mit einem Innenangriff. Zwar hatten sie das
Feuer rasch unter Kontrolle, konnten aber nicht mehr verhindern, dass das
Wohnzimmer vollständig ausbrannte. Zudem entstanden beim Löschen
Wasserschäden. Das Ehepaar D. wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Dort befindet es sicht noch immer - aber es geht ihnen schon gut,
versicherte der Schwiegersohn.
Zwei Bewohner des Nachbarhauses mussten kurzfristig und vorsorglich
evakuiert werden. Die Kriminalpolizei Jena, die zur Brandursache ermittelt
hat, beziffert den Schaden auf 10.000 Euro.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 24.07.2007)
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