| Feuer im Einfamilienhaus
Gut 20.000 Euro Schaden: Technischer Defekt wahrscheinlich
Auslöser für Brand in der Küche
Recht glimpflich ging gestern der Brand eines Einfamilienhauses
in Apoldas Leutertstraße ab. Zum Unglückszeitpunkt hielten sich
keine Personen im betroffenen Haus auf, die Feuerwehr bekam die
Flammen zügig unter Kontrolle.
APOLDA.
Blaulicht sowie Sirenengeheul zerstörten gestern die morgendliche
Ruhe in der Einfamilienhaussiedlung. Gegen 10.30 Uhr drang aus dem
Fenster eines Hauses in der Leutertstraße dichter Qualm. 17 Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr rückten sofort mit einem kompletten Löschzug
zum Einsatz aus. Dabei gestaltete sich die Anfahrt wegen der Größe
der vier Einsatzfahrzeuge durch die engen Straßen jedoch nicht ganz
so einfach.
Nachdem sich die Feuerwehrmänner zunächst über die Fenster Zutritt
zum Haus verschafft hatten, konnten sie den Brandherd in der Küche bereits
nach wenigen Minuten löschen. Wegen der starken Rauchentwicklung waren
die Einsatztrupps gezwungen, unter Atemschutz vorzurücken.
Als die Eigentümerin des Hauses noch während des Brandes am Unglücksort
auftauchte, erlitt sie einen Schock, so dass sich die Rettungssanitäter
um sie kümmern mussten.
Nach ersten Informationen soll die Frau das Haus am Morgen gegen
7 Uhr verlassen haben. Die Brandursache ist momentan noch nicht ermittelt.
Der Einsatzleiter der Apoldaer Feuerwehr, Ingo Knobbe, vermutet
gegenüber "Thüringer Allgemeine" jedoch einen technischen Defekt.
Herr Knobbe konnte gestern noch am Unglücksort eine vorsätzliche
Brandstiftung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen. Für weitere
konkrete Ermittlungen der Brandursache wurden allerdings umgehend
die Spezialisten der Kriminaltechnik aus Jena zu Rate gezogen. Der
Sachschaden im und am Einfamilienhaus jedenfalls beträgt momentan
immerhin geschätzte 20.000 Euro.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 26.04.2007)
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