Löschangriff von vier Seiten
Nachteinsatz für Feuerwehr Apolda: Unterstand brannte im Bereich
Egelstraße / 15.000 Euro Schaden
Die Freiwillige Feuerwehr Apolda kommt kaum zum Verschnaufen. Rückten
die Kameraden erst Mitte der Woche zu einem Küchenbrand in der
Leuterstraße aus, loderten die Flammen Donnerstagnacht an einem
scheunenartigen Gebäude im Bereich Egelstraße.
APOLDA.
Mal ausschlafen bis Mittag, das hatten sich Einsatzleiter Ingo Knobbe
und seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Apolda gestern
wahrlich verdient. Der Grund: Von Donnerstagnacht bis gestern Morgen
waren sie im Einsatz.
Gegen 23 Uhr wurden die Brandbekämpfer durch einen aufmerksamen
Anwohner über ein Feuer an einem landwirtschaftlichen Unterstand
im Bereich der Egelstraße/Zufahrt Kirschberg informiert. Das Gebäude,
das einem Apoldaer gehört und in dem laut Einsatzleiter zum
Unglückszeitpunkt vorrangig Holz gelagert wurde, stand beim Eintreffen
der Feuerwehr lichterloh in Flammen.
Insgesamt 34 Kameraden mit sieben Einsatzfahrzeugen waren beim
Nachteinsatz gebunden. Für das Gros der Leute endete dieser gegen
1.30 Uhr. Brandwache hielt man bis zum Tagesanbruch. Die
Kriminalisten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Einsatzleiter Ingo Knobbe zumindest konnte seinerseits eine
vorsätzliche Brandstiftung ausschließen. Den Sachschaden schätzt
die Feuerwehr auf rund 15.000 Euro. Die Bekämpfung des
Brandherdes erfolgte laut Einsatzleiter Ingo Knobbe gleichzeitig
von vier Seiten. Rund 20 Kubikmeter Löschwasser wurden verbraucht.
Beim Einsatz kam niemand zu Schaden.
Dennoch: Die Wehr hat im April immerhin über 20 Einsätze hinter
sich gebracht. Knobbe und Kollegen hoffen deshalb, dass es
angesichts der Trockenheit in den kommenden Monaten nicht noch
mehr werden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 28.04.2007)
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