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GEFÄLLT: Die Apoldaer und Oberroßlaer Kameraden griffen ein, bevor ein Baum durch den Sturm auf die B 87 kippen konnte. |
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Wie die Holzfäller
Emma blies am Samstag die Feuerwehren aus dem Landkreis zu zahlreichen Einsätzen Die Katastrophe blieb aus. Sturmtief "Emma" fauchte zwar am Wochenende auch mächtig im Weimarer Land, reichte aber bei weitem nicht an Kyrill heran. Dennoch hatten die Feuerwehrleute mit umgestürzten Bäumen, herunterfallenden Dachteilen, beschädigten Telefonleitungen und abgerissenen Stromkabeln zu tun. Verletzt wurde durch den Sturm niemand. LANDKREIS.
Mit Gewitter, Hagel, Starkregen und mächtigen Sturmböen kam Emma am
Samstag ab 7.30 Uhr im Landkreis angebraust. Fortan klingelten in der
Rettungsleitstelle Apolda im Minutentakt die Telefone heiß, wurden
die Einsätze der Feuerwehren koordiniert. Die Apoldaer mussten gegen
7.30 Uhr den ersten umgestürzten Baum auf der Landstraße Richtung
Flurstedt von der Straße räumen. 8 Uhr wurden sie in die Alexanderstraße
gerufen, wo von einem Dach lose Teile gefallen waren. Es folgten Einsätze
im Schötener Grund und gemeinsam mit der Moorentaler Feuerwher
zwischen Oberndorf und Kapellendorf. Schließlich rückten die Apoldaer
8.40 Uhr einem größeren Problem zu Leibe, als in Pfiffelbach die
Drehleiter benötigt wurde. Dort war ein Baum auf ein Haus gestürzt,
es blieb aber zum Glück für alle Beteiligten bei einem Dachschaden.
Quer durch den Altkreis zog sich die Spur umgestürzter oder auf die
Straße zu kippen drohender Bäume. Münchengosserstädt, Wickerstedt,
Obertrebra, Schmiedehausen, Wormstedt, Niedertrebra. Liebstedt,
Mattstedt und Oberroßla konnten davon ein trauriges Lied singen.
Dank der örtlichen Feuerwehren gelang es aber immer wieder, die
Schäden in Grenzen zu halten. Das galt ebenso für die zwölf Bad
Sulzaer Kameraden, deren Drehleiter-Einsatz auch in Obertrebra
gefragt war, als eine Pappel auf ein Haus gefallen war, aber bis
auf Dachziegel alles heil blieb. Die Kurstädter mussten außerdem
vier Bäume beseitigen, die auf dem Friedhof umgestürzt waren, wurden
in den Thälmannring, die Carl-Spaeter-Strße und an das Emsenwehr
gerufen, wo ein Telefonmast abgeknickt war. |