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WASSER MARSCH: Gleich von Mehreren Seiten nahmen die Feuerwehrleute gestern den Brand in der Halle in Eckolstädt unter Wasserbeschuss. |

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EINSATZ: Von den Pkw, die sich in der Halle befanden, blieb nicht mehr viel übrig (o.). Der harte Einsatz machte Pausen (l.), viel technik (M.) und Absprachen erforderlich (r.). |
| Nichts mehr zu retten
Großfeuer in Eckolstädt
Ein Großaufgebot an Feuerwehren war gestern Morgen mit dem Löschen eines
Hallenbrandes im Gewerbegebiet Eckolstädt beschäftigt. Das Werkstattgebäude
war aus ungeklärter Ursache in Flammen aufgegangen, wobei ein Sachschaden von
rund 50.000 Euro entstand. Am Ende blieben ein verbeultes Hallengerippe und
vier Autowracks.
ECKOLSTÄDT.
Weil Mitarbeiter drei Lieferfahrzeuge noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone
schaffen konnten, erlitt die Firma Speisenversorgung Wolfgang Thomas keine
Schäden. Nur wenige Meter entfernt vom Gastro-Betrieb stand nämliche eine 500
Quadratmeter große Leichtbau-Hale lichterloh in Flammen. Folge: viel Rauch
und eine starke Hitzeentwicklung. Wie Geschäftsführer Wolfgang Thomas TA sagte,
hatte eine Kollegin, die gerade auf Arbeit kam, das Feuer nebenan zufälligerweise
entdeckt, woraufhin man gerad noch reagieren konnte. Die Ursache für das
Großfeuer ist nach Auskunft der Polizeidirektion Jena noch unklar. Die
Spezialisten der Kripo können erst heute ins Innere des Gebäudes, das laut
Statiker einsturzgefährdet ist. Fest steht, dass sich in der Halle eine
Werkstatt befand, in der offenbar regelmäßig alte Autos repariert wurden.
Vier Pkw befanden sich zum Unglückszeitpunkt drin. Alle sind vollkommen
ausgebrannt. Zwei weiter außerhalb wurden beschädigt. Kurz vor Ausbruch
des Feuers arbeiten zwei Männer - 37 und 51 Jahre alt - an einem der
Fahrzeuge. Beiden wohnen laut Polizei Apolda im Bereich Saaleplatte.
Sie wurden durch die Polizei als Zeugen vernommen. Ihr Versuche, den
Brand per Feuerlöscher selbst in den Griff zu bekommen, misslang. Laut
Einsatzleiter Ingo Knobbe stand der Wind günstig, so dass die Rauchwolken
übers Feld abziehen konnten. Trotzdem forderte die Polizei die Bevölkerung
in der unmittelbaren Umgebung auf, Fenster und Türen sicherheitshalber
zu schließen. Wie aus Kreisen der Feuerwehr verlautete, gab es nach
Ausbruch des Feuers eine Explosion, die vermutlich durch einen Benzintank
an einem der Pkw ausgelöst wurde. Dadurch zumindest habe der Brand größere
Ausmaße angenommen. |
| Vollkommen niedergebrannt ist in der
vergangene Woche eine Werkshalle in Eckolstädt. Jetzt steht fest: Fahrlässigkeit war die Ursache.
Großfeuer in Eckolstädt ECKOLSTÄDT.
Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei haben ihre Arbeit beendet.
Demnach führt Fahrlässigkeit zu dem verheerenden Feuer, das am 8. April eine
Halle im Gewerbegebiet von Eckolstädt vollständig vernichtete. Auch ein
Großaufgebot von Feuerwehren konnte nicht verhindern, das dabei auch vier
Pkw vollkommen zerstört wurden. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei
Jena am Brandort selbst und die Vernehmung von Zeugen haben jetzt ergeben,
dass der Brand durch das fahrlässige Verhalten der dort arbeitenden Personen
entstanden ist. Bei dem Feuer in der Halle entstand ein Sachschaden in Höhe
von rund 50.000 Euro. |





