Schwanenrettung
17.05.2008



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SCHWANENELTERN: Ein Jungtier musste vor wenigen Tagen gerettet werden.

 


 
Rettungseinsatz in der Promenade
Jungschwan vom Lohteich wurde von gefährlichen Angelhaken befreit / Dankeschön für Wehr


Einen ungewöhnlichen Rettungseinsatz leisteten die Kameraden der Apoldaer Wehr kürzlich, als sie einen verletzten Schwan in der Promenade einfingen.

APOLDA.

Fünf niedliche Schwanenbabys erblickten im Vorjahr in Apolda das Licht der Welt. Nur eines von ihnen überlebte bis heute - der Rest fiel Krankheiten oder Wildtieren zum Opfer.
Als Fußgänger vor einigen Tagen durch die Promenade liefen, fiel ihnen etwas ungewöhnliches auf: dem letzten Jungschwan hing eine Angelsehne aus dem Hals. Die Passanten setzten sich mit dem Apoldaer Tierschutzverein in Verbindung. Da der gefiederte Zweibeiner jedoch auf dem Lohteich umherschwamm, konnte man zunächst nichts ausrichten und alarmierte gemeinsam die Feuerwehr. Bei der tierischen Rettungsaktion setzten die Kameraden auch ein Boot ein, mit dem sie den Schwan relativ problemlos einfangen konnte.
Im Eiltempo brachten sie den Verletzten in die Praxis von Dr. Norbert Michel, der den Jungschwan zunächst röntgte. Entgegen ersten Vermutungen, dass der Schwan wohl einen Wurm von der Angel naschen wollte und den Haken herunter schluckte, befand sich dieser jedoch tief verwurzelt im Fleisch und das andere Ende baumelte am Hals. Es ist rätselhaft, wie er dorthin gelangte.
Wahrscheinlich hat sich das Tier den Schaden selbst zugefügt. "Da das Fleisch bereits entzündet war und schon begonnen hatte, sich zu zersetzen, war eine Operation notwendig", erklärte der Tierarzt.
Die Feuerwehrmänner leisteten auch in der Praxis Hilfe und setzten den Schwan anschließend wieder in der Promenade ab. Seit dem Vorfall hat sich der Unglücksrabe gut erholt und ist wieder zu Kräften gekommen. Für ihr tolles Engagement bedankte sich der Vorstand des Tierschutzvereins bei den Floriansjüngern.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine")

 




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