Katastrophenschutzübung in Niedertrebra
19.04.2008



 

AN DER ILM: Auch der Umgang mit dem Schlauchboot wurde am Samstag trainiert.

 


 
Retter lernen voneinander
Zentrale Katastrophenschutzübung in Niedertrebra führte Spezialisten zusammen


Zu einer gemeinsamen Übung trafen sich Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises am Samstag in Niedertrebra. Miteinander und vor allem voneinander lernen, hieß das Motto.



NIEDERTREBRA.

Wer es nicht besser wusste, konnte der Meinung sein, in Niedertrebra habe sich ein Unglück ereignet. Das war aber mitnichten so. Zwar fanden sich jede Menge Einsatzfahrzeuge, es handelte sich aber nur um eine Übung. An der nahmen Feuerwehren aus Apolda, Kranichfeld und Bad Berka genauso teil wie das Deutsche Rote Kreuz Apolda mit seinem Sanitäts- und Betreuungszug. Mit von der Partie waren beim Training nicht zuletzt die versierten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes von Apolda.
Wie Volker Schubert im Gespräch mit TA sagte, verfolgte die zentrale Ausbildungsübung den Zweck, dass jeder Helfer vom Spezialgebiet des anderen lernt. Der Sachbearbeiter Katastrophenschutz beim Kreis verwies auf den Übungsbetrieb an mehreren Stationen. Das THW baute eine Seuchenwanne auf, während das DRK in Erste-Hilfe-Maßnahmen unterwies und die schonende Abnahme des Schutzhelmes bei verunglückten Motorradfahrer demonstrierte. Den richtigen Umgang mit dem Schlauchboot trainierte man an der Ilm. An einem mobilen Gerüstsystem wurden dessen Verwendungszwecke erläutert. Wie der THW-Ortsbeauftragte Udo Hartmann TA sagte, ist dieses technische Hilfsmittel vielseitig einsetzbar - bei Hochwasser als Steg oder als Haltepunkt beim Abseilen.
Rund 70 Retter nahmen an der Übung teil. Weil die hungrig machte, hatten Köchin Roswitha Schmaerse und Kollegen mit Gulasch und Klößen in der mobilen Küche vorgesorgt.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 21.04.2008)

 




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