Verkehrsunfall zwischen Frankendorf und Hohlstedt
19.06.2008



 

IM EINSATZ: Die Kameraden der Apoldaer Wehr befreiten das eingklemmte Opfer mit schwerer Technik. Der Verletzte wurde ins Apoldaer Krankenhaus gebracht.

 


 
Gegen Baum geschleudert
Heftiger Zusammenstoß zwischen Hohlstedt und Frankendorf / Schwerverletzter zu beklagen


Ein Schwerverletzter und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Zusammenstoßes zweier Pkw, der sich gestern in den Mittagsstunden auf der Bundesstraße 7 zwischen Frankendorf und Hohlstedt ereignete.



FRANKENDORF.

Beim Zusammenstoß zweier Pkw wurde gestern Mittag auf der Bundesstraße 7 zwischen Hohlstedt und Frankendorf ein 43-jähriger Fiat-Fahrer aus dem Weimarer Land schwer verletzt. Zuvor war ein 60-Jähriger mit seinem Suzuki aus einem Grundstück auf die Bundesstraße aufgefahren und rammte dabei den sich auf der B7 befindlichen Fiat. Möglicherweise hatte er den herannahenden Pkw übersehen. Nachdem die Fahrzeuge zusammengeprallt waren, wurde der Fiat frontal gegen einen Baum geschleudert und der Fahrer im Pkw eingeklemmt.
Zur Bergung des Schwerverletzten wurden die freiwilligen Feuerwehren aus Umpferstedt und Apolda herangezogen. Erst nach über einer Stunde konnte der Verletzte aus dem völlig zerstörten Wagen befreit werden. Laut Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe gelang es den Mann mittels schwerer Technik aus dem Unfallwagen herauszuschneiden. Da der Verletzte besonders im Fußbereich eingeklemmt war, agierten die Kameraden behutsam. Der schwer verletzte Mann wurde ins Apoldaer Robert-Koch-Krankenhaus eingeliefert. Der Verursacher des tragischen Unfalls blieb indessen unverletzt. Der gesamte Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf rund 25.000 Euro. Die Bundesstraße musste fast zwei Stunden für den Verkehr gesperrt werden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 20.06.2008)

 






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