Wohnhausbrand in Lehnstedt
20.02.2008



 
Feuer im Fachwerkhaus

In Lehnstedt hat es gestern Nachmittag gebrannt, aus bislang unbekannter Ursache

Lichterloh brannte es gestern in einem alten Fachwerkhaus in der Hauptstraße von Lehnstedt. Verletzt wurde dabei niemand. Aber die Freiwillige Feuerwehr kämpfte bis in die Nacht hinein mit Glutnestern.

LEHNSTEDT.

Am frühen Nachmittag ging gestern die Feuermeldung bei der Rettungsleitstelle Apolda ein, die Polizei Weimar wurde 14.17 Uhr informiert: In einem Einfamilienhaus in Lehnstedt breitete sich ein Feuer aus. Die 48-jährige Hausbesitzerin, bei der noch ihr Sohn lebt, war allein daheim. Sie blieb äußerlich unverletzt, erlitt allerdings einen Schock und musste kurz im Klinikum Apolda betreut werden. Ins Haus zurück konnte sie nicht, sie kam bei Verwandten in Weimar unter.
Die Freiwilligen Feuerwehren Mellingen und Lehnstedt bekämpften den Brand, die Kollegen von Apolda zogen indes wieder ab, weil sie mit der Drehleiter nicht an das Fachwerkhaus herankamen. Die Mellinger waren auch nach den Löscharbeiten noch damit beschäftigt, das gesamte Dach abzudecken, weil Glutnester im Dachstuhl und in der Zwischendecke weiterhin aktiv waren. Schwierigkeiten bereiteten tiefhängende Strom- und Telefonleitungen über der Straße.
Warum das Feuer ausbrach ist bislang unbekannt. Die Kripo Weimar will heute ihre Untersuchungen von gestern fortsetzen. Der Brand verursachte nach derzeitigem Stand etwa 30.000 bis 40.000 Euro Schaden.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 21.02.2008)

 







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