Kilometerlange Biodieselspur
Wehren aus mehreren Orten kamen zum Einsatz, nachdem Lkw-Tank bei Wendemanöver kaputt ging
Gleich mehrere Feuerwehren kamen gestern am frühen Nachmittag in Apolda und
weiteren Gemeinden zum Einsatz. Ein Lkw hatte jede Menge Biodiesel auf einer
längeren Strecke verloren, nachdem der Tank kaputt gegangen war.
APOLDA.
Gewöhnlich werden Feuerwehren nach Unfällen oder Havarien zur Beseitigung von
Ölspuren gerufen. Gestern war es anders. Eine Dieselspur, die sich durch die
halbe Stadt Apolda zog und bis Eckolstädt ihre Spuren hinterließ, beschäftigte
gleich mehrere Wehren u.a. Aus Apolda, Niedertrebra, Bad Sulza sowie Eckolstädt.
Nach Auskunft von Apoldas Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe hatte nach derzeitigem
Stand ein Fahrer den Tank seines Lkw beschädigt, als er in der Planstraße im
Bereich der dortigen Baustelle für den Ersatzneubau Seniorenwohnheim wendete.
Er hatte sich offensichtlich arg verfahren. Auf dem Rückweg verlor er dann
den Biodiesel u.a. Am Heidenberg und am Viadukt. Die Feuerwehrleute banden die
Flüssigkeit umgehend ab. Es kam deshalb auch zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Auf der gesamten weiteren Strecke bis nach Bad Sulza über Bergsulza gen
Eckolstädt lief aus dem Tank weiter der Kraftstoff heraus. Das beschädigte
Fahrzeug wurde laut Ingo Knobbe durch die Polizei später in Eckolstädt
festgestellt.
Der Ermittlungen zum Hergang liefen gestern noch. In den betroffenen Orten
jedenfalls hatten die Kameraden noch rund eine Stunde gut zu tun, um die
Gefahrenquellen endgültig zu beseitigen.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 23.04.2008)