Biodieselspur durch das Stadtgebiet
22.04.2008



 

VIEL ARBEIT: Die Kameraden bei der Säuberung.

 


 
Kilometerlange Biodieselspur
Wehren aus mehreren Orten kamen zum Einsatz, nachdem Lkw-Tank bei Wendemanöver kaputt ging


Gleich mehrere Feuerwehren kamen gestern am frühen Nachmittag in Apolda und weiteren Gemeinden zum Einsatz. Ein Lkw hatte jede Menge Biodiesel auf einer längeren Strecke verloren, nachdem der Tank kaputt gegangen war.



APOLDA.

Gewöhnlich werden Feuerwehren nach Unfällen oder Havarien zur Beseitigung von Ölspuren gerufen. Gestern war es anders. Eine Dieselspur, die sich durch die halbe Stadt Apolda zog und bis Eckolstädt ihre Spuren hinterließ, beschäftigte gleich mehrere Wehren u.a. Aus Apolda, Niedertrebra, Bad Sulza sowie Eckolstädt.
Nach Auskunft von Apoldas Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe hatte nach derzeitigem Stand ein Fahrer den Tank seines Lkw beschädigt, als er in der Planstraße im Bereich der dortigen Baustelle für den Ersatzneubau Seniorenwohnheim wendete. Er hatte sich offensichtlich arg verfahren. Auf dem Rückweg verlor er dann den Biodiesel u.a. Am Heidenberg und am Viadukt. Die Feuerwehrleute banden die Flüssigkeit umgehend ab. Es kam deshalb auch zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Auf der gesamten weiteren Strecke bis nach Bad Sulza über Bergsulza gen Eckolstädt lief aus dem Tank weiter der Kraftstoff heraus. Das beschädigte Fahrzeug wurde laut Ingo Knobbe durch die Polizei später in Eckolstädt festgestellt.
Der Ermittlungen zum Hergang liefen gestern noch. In den betroffenen Orten jedenfalls hatten die Kameraden noch rund eine Stunde gut zu tun, um die Gefahrenquellen endgültig zu beseitigen.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 23.04.2008)

 




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