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Rechenschaftsbericht der Jugendfeuerwehr
für das Jahr 2004 vom Jugendwart Marco Erfurth
Im Jahre 2004 konnten wir wieder insgesamt 5 Neuzugänge verzeichnen. Leider mussten
wir uns aber auch von einem Kameraden mangels Interesse verabschieden.
Jedoch um so erfreulicher ist es am Ende des Jahres sagen zu dürfen, wir haben
wieder einen Kameraden aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernehmen
können. Und ich kann ihnen mit Sicherheit versprechen, dass auch im Jahre 2005
weitere Jugendliche das Zeil der Übernahme anstreben.
Der Stand der Mitgliederzahlen per 31.12.2004 betrug 25 Kameraden.
Die Ausbildung fand im 14tägigen Rhythmus von je 2 Schulstunden statt.
Das Jahr 2004 ging für uns gleich richtig gut los. Die erste Aufgabe stand vor
der Tür. Faschingsumzug 2004. Unter dem Motto "Die Märchen der Gebrüder Grimm"
zogen wir gemeinsam mit den Kameraden der aktiven Wehr närrisch durch die Straßen von Apolda.
Als Schneewittchen und die 7 Zwerge hatten wir viel Spaß und verteilten unsere kandierten Äpfel.
Am 1. Mai fand das jährliche Fußballturnier in Utenbach statt. Trotz des harten
Trainings, welches wir extra vorher durchgeführt hatten, konnten wir keine gute
Platzierung erreichen. Die Ursachen hierfür waren schnell gefunden, traten wir
doch nicht nur gegen Kameraden einer Jugendfeuerwehr an. Auch andere Verhaltensweisen
geben uns leider den Anlaß, in Zukunft an diesen Turnier nicht teil zu nehmen.
In erster Linie denke ich da auch an die Gesundheit der Jugendlichen.
Vom 02.07.2004 - 04.07.2004 fand das Kreiszeltlager in Großheringen statt.
Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Moorental als Zeltnachbar verbrachten wir
drei erfolgreiche und erlebnisreiche Tage mit den Jugendlichen. Erstmals mit
unserer selbstgebastelten Fahne zogen die Jugendlichen nach Großheringen, um
ihre erworbenen Kenntnisse umzusetzen, was Ihnen auch bestens gelungen ist. Es
wurden zwei Wettkämpfe an den Wochenende durchgeführt, bei denen ca.
25 Jugendfeuerwehren gegeneinander antraten.
Einmal stand der Stadionlauf auf der Tagesordnung. Hierbei ging es um
feuerwehrspezifische Aufgaben, welche die Jugendlichen absolvieren mußten.
Am Ende reichte es aber nur für den undankbaren vierten Platz.
Im härteren Wettkampf ging es bei strömendem Regen durch durchnässtes
Gelände und über eine schlammige Motocorssstrecke. An mehreren Stationen wurde
dann hart um Punkte gekämpft. Der harte Kampf hatte sich ausgezahlt. Am Ende
hatten die Jugendlichen von 25 Mannschaften den zweiten Platz belegt. Dies
zeigte mir, dass die erlernten Fähigkeiten auch in die Praxis umgesetzt
werden konnten. Aber auch der Spaß kam an diesen Wochenende nicht zu kurz.
Mit Schlauchbooten konnten wir über die Saale fahren, und am Lagerfeuer kam dann
richtig Stimmung auf.
Im Oktober dann stand der Stadtausscheid der Jugendfeuerwehren auf dem Programm.
In Oberndorf wurde das neue Gerätehaus eingeweiht. Anschließend traten 3 starke
junge Mannschaften gegen einander an. Zum Schluß waren aber alle Sieger.
So schnell wie dieser Rechenschaftsbericht sein Ende nimmt, so schnell ist auch
das Jahr vorüber gegangen. Und so fuhren wir im Dezember als Abschluß des Jahres
nach Erfurt, um uns die Berufsfeuerwehr anzuschauen. Nach gut 1,5 Stunden hatten
die Jugendlichen einen Überblick über die Fahrzeuge erhalten und wußten ungefähr,
wie der Tagesablauf einer Berufsfeuerwehr aussieht.
Im Anschluß daran fuhren wir dann noch auf den Erfurter Weihnachtsmarkt und
ließen den Tag und damit auch das Jahr ausklingen.
Zum Schluß gilt mein Dank im Namen der Jugendlichen an die Stadt Apolda ,
der Feuerwehr Apolda, meiner rechten Hand Familie Gemeinhardt und den zahlreichen Helfern,
die den jugendlichen Kameradinnen und Kameraden ein abwechslungsreiches Jahr ermöglicht haben.
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