1. Besuch in der Partnerstadt
14.10 bis 21.10.2000


 

Four of the six firefighters from Rapid City´s sister city, Apolda, Germany, check out the 1931 American-LaFrance fire truck at the main station. From left are Lfd. Udo Schäfer, Firefighter Uwe Mohring, Lfd. Ingo Knobbe and Lfd. Rainer Thieme. The group has been touring the Black Hills, Devils Tower and Badlands areas.

ÜBERSETZUNG:
Vier der sechs Feuerwehrleute aus Rapid City´s Partnerstadt Apolda, Deutschland, testen das American-LaFrance-Feuerwehrauto aus dem Jahre 1931 auf der Hauptfeuerwache. Von links nach rechts: Ltd. Udo Schäfer, Feuerwehrmann Uwe Mohring, Ltd. Ingo Knobbe und Ltd. Rainer Thieme. Die Gruppe bereiste die Black Hills, Devills Tower und das Gebiet der Badlands.

 


 
Visit lights fire of understanding
Local Firefighters plan to visit Germany next year.


By Diane Rietmann
Journal Staff Writer
They don´t speak the same language, but that hasn´t stopped Rapid City firefigthers from learning about each other´s jobs and sharing information about their respective lives.
Six firefighters from Rapid City´s sister city of Apolda, Germany, arrived here on Suday and will be in the area for a week. Their hosts have been Rapid City firefighters, and when they haven´t been learning about firefighting methods here, they´ve tourists visiting everything from Mount Rushmore to the Badlands and shopping for gifts to bring back to their families in Germany. Juergen Rechenbach, a member of the Sister Cities Program in Apolda, is interpreter for the group. But when the Germans are home with their host families, getting a point across is more difficult. Dispite that complication, they laugh, point out items and eventually get their point across.
"Not knowing the language can be difficult," said Rapid City firefighter Bob Archbold, who is hosting Udo Schaefer, the firefighter platoon leader from Apolda. "We try to speak with each other and spend time going through our books to find the right words or phrases. A conversation that normally would have taken 20 minutes now takes more than an hour."
But any attempt to speak German, no matter how poor it is always appreciated by the group.
"We want to make an experience of life in Rapid City and how your emergency system works," said Ingo Knobbe, chief of the Apolda firefighters. "It is not so different, but in Apolda, there are only three professional firefighters and the others are volunteers."
Rapid City firefighter Galen Huebner said some of the firefighting techniques are different and hopes to see them in action when Rapid City sends a fire department delegation to Germany next spring. The Apolda group was interested in Rapid City´s ability to transport water to the scene of a fire in tankers, Huebner said.
Rechenbach said it is important to continue the meetings between city representatives and said it has been easy to make friends with people in Rapid City. The Germans parprotection against fire and catastrophe. "We are impressed by the kidness of all the people here."
Dilk also enjoyed the American lifestyle, saying it is a first time feeling of freedom."
Next spring a group of Rapid City firefighters will be in Apolda on a similar exchange. Althrough the group would enjoy a one-year exchange the work shifts are workers, Dilk said.




ÜBERSETZUNG:

Besuch entfacht Feuer der Verständigung
Lokale Feuerwehrleute planen Besuch in Deutschland im nächsten Jahr
von Diane Rietman

Sie sprechen nicht dieselbe Sprache, aber das hat die Feuerwehrleute aus Rapid City und die bei Ihnen zu Gast befindlichen deutschen Feuerwehrleute nicht davon abgehalten, voneinander über ihre Jobs zu lernen und Informationen über das jeweilige Leben auszutauschen.
Sechs Feuerwehrleute aus Rapid City´s Partnerstadt Apolda, Deutschland, kamen hier für eine Woche am Sonntag an. Ihre Gastgeber sind Feuerwehrleute aus Rapid City, und wenn sie nicht gerade mit Brandschutzmethoden hier bei uns beschäftigt waren, verbrachten sie ihre Zeit mit Ausflügen vom Mt. Rushmore bis zu den Badlands und mit Einkäufen von Geschenken für ihre Familien zu Hause.
Jürgen Rechenbach, Mitglied des Städtepartnerprogramms in Apolda, ist der Sprachmittler für die Gruppe. Aber wenn die Deutschen zu Hause mit ihren Gastfamilien zusammen sind, ist es komplizierter, eine Sache auf den Punkt zu bringen. Trotz dieser Schwierigkeiten wurde gelacht, mit Händen und Füssen geredet und somit eventuell die Sache auf den Punkt gebracht.
"Die Sprache nicht zu kennen, kann schwierig sein", sagt Rapid City´s Feuerwehrmann Bob Archbold, welcher Udo Schäfer, Zugführer aus Apolda, beherbergt. "Wir versuchen, miteinander zu sprechen , verbringen Zeit damit, im Wörterbuch die richtigen Wörter und Ausdrücke zu finden. Eine Unterhaltung, die normalerweise 20 Minuten dauern würde, dauert eben länger als eine Stunde". Und jeder Versuch, Deutsch zu sprechen, egal, wie schlecht es ist, wird immer von der Gruppe geschätzt.
"Wir möchten Erfahrungen sammeln über das Leben in Rapid City und darüber, wie euer Notfallsystem funktioniert", sagte Ingo Knobbe, Chef der Apolder Feuerwehr. "Es ist gar nicht so unterschiedlich, aber in Apolda gibt es nur 3 bezahlte Feuerwehrleute, die anderen sind Frewillige".
Rapid City´s Feuerwehrmann Galen Huebner meinte, dass einiges an der Löschtechnik wohl anders sei und er hofft, es in Aktion zu sehen, wenn Rapid City eine Abordnung von Feuerwehrleuten nach Deutschland schickt.

 


 
In Rapid City herzlich aufgenommen


Zu einem Erfahrungsaustausch mit dem Kameraden der Feuerwehr aus der Partnerstadt Rapid City (USA) waren vom 14. bis 21.10.2000 sechs Kameraden der FF Apolda in Begleitung eines Mitglieds des Apoldaer Partnerschaftskomitees über den "großen Teich" geflogen.
Über ihre Eindrücke berichtete Wehrleiter Ingo Knobbe nach ihrer Rückkehr. Er sagte, man könne gar nicht mit wenigen Worten ausdrücken, wie herzlich sie als Gäste aufgenommen wurden. Das galt im besonderen Maße für die Gastgeberfamilien, mit denen sie erlebnisreiche Ausflüge u.a. zum Mount Rushmore oder Grazy Horse unternahmen und eine Batlak-Party feierten. Daß sie vom Stadtrat offiziell zu Ehrenbürgern von Rapid City ernannt wurden, mußten sie erst nach und nach verdauen. Als Fazit ihres Erfahrungsaustausches stellten sie fest, daß sich sowohl die Aufgaben als auch das Ausbildungsprogramm der Feuerwehren sehr ähnlich sind.
Nun freuen sich die Apoldaer Kameraden auf den Gegenbesuch ihrer Freunde im März/April 2001. Sie wollen auf jeden Fall ebenso gute Gastgeber sein.

 


 
Verbindender Einsatz überm großen Teich
Apoldaer Kameraden waren zu Gast in Rapid city


APOLDA.
In heimischen Breiten bewiesen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Apolda schon vielfach Ortskundigkeit. Nun dehnten sie ihren Erfahrungs-Horizont bis nach Rapid City aus. Nach einwöchigem Aufenthalt in der US-Partnerstadt Apoldas kehrte die sechsköpfige Wehr-Abordnung am Sonntag zurück in die Glockenstadt.
"Es war atemberaubend, was uns die amerikanischen Freunde boten. Sie empfingen uns, als ob sie uns schon Jahre kennen", gab Wehrführer Ingo Knobbe, gestern seine ersten Eindrücke wieder. Neben einer Tour durch die Region, die einen Abstecher zum Mount Rushmor einschloss, wurden die Apoldaer auch vom Stadtrat Rapid Citys begrüßt. Als Gastgeschenke hatte die Wehr einen Holzplastik des heiligen St. Florian, einen Ehrenteller sowie ein Bild vom Apoldaer Depot dabei. Zum Abschiedsfest am Freitag kündigten die Städtepartner bereits einen Gegenbesuch an. Mit zehn Kameraden wollen sie Apolda im nächsten Frühjahr besuchen.
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" vom 24.10.2000)

 


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