2. Besuch in der Partnerstadt
28. September bis 07. Oktober 2002

 

Von rechts: Andreas Ebert, André Turba, Dieter Mönch, Matthias Horak, Michael Kunz, Gary Sheperd

 


 
Eine unvergeßliche Reise


In der Woche vom 28. September bis 7. Oktober 2002 waren 17 Mitglieder des Turnvereins Jahnbund und 8 Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Apolda in der Partnerstadt Rapid City zu Gast. Das Partnerschaftskomitee von Rapid City hatte ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm organisiert. Doch zunächst konnten sich alle am Sonntag von den Strapazen der Reise in ihren Gastfamilien erholen und etwas bekannt machen. Abends gab es eine Willkommensparty mit allen Reiseteilnehmern und den Gastgebern.
Am nächsten Morgen wurde recht früh aufgebrochen. Ziel war der Custer Nationalpark. Dort findet nämlich jedes Jahr einmal ein "Buffalo Roundup" statt. Die freilaufenden Büffel werden zusammengetrieben, geimpft und sortiert nach Schlachthof, Verkauf und Weiterzucht.
Über 6.000 Zuschauer hatten sich an der Strecke eingefunden. Eine anschließende Rundfahrt durch den Custer State Park zum Sylvan Lake offenbarte allen die Schönheit der Landschaft, zumal der Sonnenschein die Laubblätter in gold glänzen ließ. Es war einfach phantastisch anzusehen! Kein noch so gutes Foto kann diese Eindrücke wiedergeben.
Von der Schönheit der Landschaft sollten alle im Laufe der Woche noch mehr zu sehen bekommen - bei Ausflügen zu den Badlands oder zum Mt. Rushmore und Grazy Horse.
Aber auch Besuche der Vertreter der Feuerwehr bei verschiedenen Feuerwachen und der Ellsworth Air Force FD oder der gesamten Reisegruppe beim Bürgermeister von Rapid City werden unvergeßliche Erinnerungen bleiben. Übrigens wurden alle vom Bürgermeister zum Ehrenbürger der Parnterstadt ernannt und erhielten eine entsprechende Urkunde. Während einer Feierstunde im Museum am 3. Oktober gab die Fanfarengruppe des Jahnbundes ein kleines Konzert. Der Nationalfeiertag in Deutschland wurde auch zum Anlaß genommen, um im Memorial Statepark das vor ein paar Jahren eingeflogene ehemalige Stück Grenzmauer zu besuchen.
Natürlich wurden auch viele persönliche Kontakte geknüpft und die Gastfreundschaft war einfach unbeschreiblich. So war es auch nicht verwunderlich, daß mancher gern noch etwas länger geblieben wäre und am Sonntag die eine oder andere Abschiedsträne kullerte.
Für alle war es eine unvergeßliche Reise, die aber auch mit einem sehr tragischen Ereignis verknüpft war. Ein Mitglied der Gruppe erkrankte schwer, mußte operiert werden und konnte somit die Rückreise nich mit antreten.
(Artikel aus dem "Amtsblatt")

 


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