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Eine unvergeßliche Reise
In der Woche vom 28. September bis 7. Oktober 2002 waren 17 Mitglieder
des Turnvereins Jahnbund und 8 Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Apolda
in der Partnerstadt Rapid City zu Gast. Das Partnerschaftskomitee von Rapid
City hatte ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm organisiert. Doch zunächst
konnten sich alle am Sonntag von den Strapazen der Reise in ihren Gastfamilien
erholen und etwas bekannt machen. Abends gab es eine Willkommensparty mit allen
Reiseteilnehmern und den Gastgebern.
Am nächsten Morgen wurde recht früh aufgebrochen. Ziel war der Custer Nationalpark.
Dort findet nämlich jedes Jahr einmal ein "Buffalo Roundup" statt. Die
freilaufenden Büffel werden zusammengetrieben, geimpft und sortiert nach
Schlachthof, Verkauf und Weiterzucht.
Über 6.000 Zuschauer hatten sich an der Strecke eingefunden.
Eine anschließende Rundfahrt durch den Custer State Park zum Sylvan Lake
offenbarte allen die Schönheit der Landschaft, zumal der Sonnenschein die
Laubblätter in gold glänzen ließ. Es war einfach phantastisch anzusehen!
Kein noch so gutes Foto kann diese Eindrücke wiedergeben.
Von der Schönheit der Landschaft sollten alle im Laufe der Woche noch mehr
zu sehen bekommen - bei Ausflügen zu den Badlands oder zum Mt. Rushmore und
Grazy Horse.
Aber auch Besuche der Vertreter der Feuerwehr bei verschiedenen Feuerwachen
und der Ellsworth Air Force FD oder der gesamten Reisegruppe beim Bürgermeister
von Rapid City werden unvergeßliche Erinnerungen bleiben. Übrigens wurden
alle vom Bürgermeister zum Ehrenbürger der Parnterstadt ernannt und erhielten
eine entsprechende Urkunde. Während einer Feierstunde im Museum am 3. Oktober
gab die Fanfarengruppe des Jahnbundes ein kleines Konzert. Der Nationalfeiertag
in Deutschland wurde auch zum Anlaß genommen, um im Memorial Statepark
das vor ein paar Jahren eingeflogene ehemalige Stück Grenzmauer zu
besuchen.
Natürlich wurden auch viele persönliche Kontakte geknüpft und die Gastfreundschaft
war einfach unbeschreiblich. So war es auch nicht verwunderlich, daß
mancher gern noch etwas länger geblieben wäre und am Sonntag die eine oder andere
Abschiedsträne kullerte.
Für alle war es eine unvergeßliche Reise, die aber auch mit einem sehr
tragischen Ereignis verknüpft war. Ein Mitglied der Gruppe erkrankte schwer,
mußte operiert werden und konnte somit die Rückreise nich mit antreten.
(Artikel aus dem "Amtsblatt") |
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