Besuch aus Rapid City
23.09.2005 bis 02.10.2005



 

BEWEGEND: Bei der Abschiedsfeier tauschten die Feuerwehrleute aus Rapid City und ihre Apoldaer Kollegen untereinander viele Geschenke.

 


 
"Wir sind alle Profis"
Brandschützer aus der US-Partnerstdt Rapid City besuchten ihre Apoldaer Kollegen


Neun Tage lang besuchten Feuerwehrleute aus der amerikanischen Partnerstadt Rapid City Apolda. Inzwischen sind sie wieder zuhause gelandet - das Gepäck voll von Erinnnerungen und Gastgeschenken.

APOLDA.
Gary Shepherd ist ein Mann mit gepflegten Manieren. "Ich liebe Apolda wegen der Leute, die hier leben", sagt der Fire-Chief der Amerikanischen Parnterstadt. Und man merkt ihm an, dass der Satz keine Floskel ist, sondern von Herzen kommt. Nicht umsonst ist er schon das zweite Mal über den großen Teich geflogen, um Apolda zu besuchen.
13 amerikanische Gäste, ausnahmslos Feuerwehrleute und meist in Begleitung ihrer Partnerinnen, erlebten bei ihren Kollegen in der Partnerstadt neun erholsame Tage. Und verbunden mit allem ,was die Region liebenswert macht: Einem Bummel über den Zwiebelmarkt, einem Besuch des Bockbieranstiches, eine Ganztagestour ins historische Dresden, einen ausgedehnten Einkaufsbummel in der Messe-Metropole Leipzig, einer Besichtigung von Krankenhaus, Polizei und Brauerei in Apolda und einem zünftigen Ritteressen auf der Rudelsburg. Vorallem letzteres hat den Amerikanern gefallen - mangels eines "eigenen Mittelalters". Immerhin ist Rapid City mit seinen rund 100 Jahren noch relativ jung.
Untergebracht waren die Fire-Fighters bei Apoldaer Gastfamilien - und wurden auch wie Familienangehörige behandelt. Das spürte auch der Außenstehende beim Abschiedsabend im Saal an der Bernhardstraße. Dort wurden in einer rührenden Zeremonie Geschenke ausgetauscht. Bierkrüge und -werbeschilder, Zwiebelzöpfe gab es von der einen Seite, Erinnerungsmedaillen, Jahresberichte und Bilder auf der anderen. Apoldas Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe erhielt ein ganz besonderes Präsent: Die komplette Paradeuniform eines amerikanischen Fire-Chief. Gary Shepherd, der echte Chief, hatte auch noch ein besonderes Lob für die Apoldaer Feuerwehrleute parat. Auf die Frage, worin der Unterschied zwischen den amerikanischen Profis und ihren freiwilligen Kollegen in Apolda besteht, antwortete er: "Wir sind alle Profis, weil Feuer überall auf die gleiche Art entsteht und auf die gleiche Art bekämpft wird. In Rapid City sind wir Profis, weil die Amerikaner ihre Feuerwehr so sehr lieben, dass sie sie bezahlen. Und in Apolda sind es Profis, weil sie ihre Arbei so lieben."
(Artikel der "Thüringer Allgemeine" von Klaus Jäger)

 



Bockbieranstich in der Vereinsbrauerei Apolda


Stadtrundfahrt in Dresden


Besuch beim Bürgermeister


Besichtigung der Vereinsbrauerei Apolda



Besichtigung der Polizeiwache


Ritteressen auf der Rudelsburg



Besichtigung der Sektkellerei in Freiburg



Abschiedsfeier




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